Förster Knut Sierk (rechts) gehört zu den Geplagten, die laufend von Zecken gestochen werden. Sogenannte Zeckenkarten, die er an Hundehalter in Zeven verteilt, helfen, die Blutsauger wieder loszuwerden.

Förster Knut Sierk (rechts) gehört zu den Geplagten, die laufend von Zecken gestochen werden. Sogenannte Zeckenkarten, die er an Hundehalter in Zeven verteilt, helfen, die Blutsauger wieder loszuwerden.

Foto: Hellwig

Zeven

Zecken-Gefahr in Zeven: Vorsicht vor den Blutsaugern

Von thorsten.kratzmann
19. Mai 2019 // 16:15

Die Zecken-Gefahr in Zeven wächst. Die Blutsauger sind im Norden schon seit Monaten auf der Jagd. In diesem Jahr wurde das Emsland als erster Landkreis in Norddeutschland zum Risikogebiet erklärt. Zecken sind wegen der milden Witterung mittlerweile fast ganzjährig aktiv.

Zecken können eine Infektion übertragen

Hat eine Zecke beim Menschen zugestochen, drohen Infektionen mit beispielsweise Borreliose und – das vor allem im süddeutschen Raum – auch die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Laut Gesundheitsamt Rotenburg sind etwa 10 bis 35 Prozent der Zecken mit Borrelien infiziert und könnten die Infektion übertragen.

Den Körper nach dem Aufenthalt im Freien absuchen

Allerdings vergehen zwischen dem Beginn des Blutsaugens und der Übertragung der Bakterien mindestens zwölf Stunden. Daher sollte man den Körper nach einem Aufenthalt im Freien auf Zecken gründlich untersuchen. Die achtbeinigen Plagegeister lieben weiche, gut durchblutete, feuchtwarme und dünne Hautstellen. Besonders häufig stechen sie auf Brust und Bauch, im Lendenbereich sowie in den Kniekehlen zu.  Hat sich ein Blutsauger festgesetzt, dann sollte man ihn möglichst schnell mit Pinzette oder einem Entferner wie der Zeckenkarte, -zange oder -schlinge entfernen und anschließend verbrennen.

Immer informiert via Messenger
Verschenken & selbst genießen
Hein! Dein Norden

Kommt die „Schulschiff Deutschland“ nach Bremerhaven? Es wird gerade wild spekuliert.

1353 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger