Um die Afrikanische Schweinepest in den Griff zu bekommen, empfehlen Experten eine Regulierung der Wildschweinbestände.

Um die Afrikanische Schweinepest in den Griff zu bekommen, empfehlen Experten eine Regulierung der Wildschweinbestände.

Foto: Symbolfoto: dpa

Zeven

Zeven: Afrikanische Schweinepest rückt näher

Von Joachim Schnepel
14. Dezember 2017 // 18:00

Die Afrikanische Schweinepest (ASP), die derzeit vor allem noch in Osteuropa grassiert, breitet sich mit rasanter Geschwindigkeit auch gen Westen aus. Ein Ausbruch beispielsweise in Niedersachsen hätte verheerende Folgen auch und gerade für die Schweinehalter in der Region.

Tierarzt referiert

Darüber und über mögliche Gegenmaßnahmen referierte Dr. Jens Buelthuis, Tierarzt beim Veterinäramt Rotenburg, jetzt vor rund 300 Schweinehaltern in Hatzte.

ASP breitet sich rasant aus

Nach Angaben des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums breitet sich die ASP seit Ende 2012 sowohl bei Hausschweinen als auch bei Wildschweinen in der russischen Förderation, den baltischen Staaten und Polen rasant aus.

Auch Tschechien betroffen

Auch Tschechien ist betroffen. Bei 3475 Wildschweinen und 141 Hausschweinen wurde das Virus laut Buelthuis inzwischen nachgewiesen.

Ende der Bedrohung nicht in Sicht

„Mittlerweile hat das Virus die Weichsel übersprungen“, so der Experte. Und ein Ende der Bedrohung ist nicht in Sicht. Hervorgerufen worden sein soll die Übertragung der Seuche offenbar durch weggeworfene Lebensmittelreste, wie Buelthuis verdeutlichte. Er warnte deshalb auch dringend davor, Lebensmittelreste in der Umwelt zu entsorgen. Für andere Haustierarten und den Menschen gilt das Virus allerdings bislang als ungefährlich.

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