Zeven: Gerhard Kriete ist der stille Star des ländlichen Raumes

Der Zevener Gerhard Kriete (links) ist "stiller Star des ländlichen Raumes". Die Auszeichnung erhielt er vom scheidenden Landtagsabgeordneten Hans-Heinrich Ehlen.

Zeven

Zeven: Gerhard Kriete ist der stille Star des ländlichen Raumes

Von Joachim Schnepel
23. Oktober 2017 // 15:15

Er ist 77 Jahre alt, seit über 50 Jahren verheiratet, fast genau so lange Vater und etliche Jahre Großvater. Er wohnt mit seiner Frau Lisa im selbst gebauten Haus in der Kanalstraße. Und er hat mehr als sein halbes Leben dem Ehrenamt verschrieben.  Jetzt wurde er dafür dafür mit der Auszeichnung "Stiller Star des ländlichen Raumes" geehrt. Die Auszeichnung übergab der scheidende Landtagsabgeordnete Hans-Heinrich Ehlen bei der Erntewagenparade in Zeven.

Feuerwehrmann mit Leib und Seele

Gerhard Kriete ist Feuerwehrmann vom Scheitel bis zur Sohle. Schon in ganz jungen Jahren ist er zur Zevener Feuerwehr gekommen. Und übernahm schon früh Verantwortung. Bereits 1962, bei der verheerenden Sturmflut an der Elbe, sicherte der damals 21-Jährige die Deiche in Drochtersen. 1978 wählten ihn die Zevener Feuerwehrkameraden zu ihrem Ortsbrandmeister. Drei Amtsperioden, bis 1996, füllte er dieses Ehrenamt mit Leib und Seele aus.

Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands

In den Jahren nach der Gebietsreform wurde im neuen Landkreis Rotenburg ein Vorsitzender für den Kreisfeuerwehrverband gesucht. Gerhard Kriete übernahm auch dieses Ehrenamt für den nördlichen Bereich.

Auszeichnung stellvertretend für alle Feuerwehrleute

Laudator Andreas Heins vom Landvolkverband wollte diese Auszeichnung auch stellvertretend für alle Feuerwehrleute verstanden wissen. Diese müssten sich in der heutigen Zeit stetig neuen Anforderungen stellen. Auch die Erntewagenparade hätten Feuerwehrleute aus Zeven und „umzu“ mit organisiert und für die Sicherheit gesorgt.