Herdenschutzhunde schützen Schafe in der Region vor Wolf, Fuchs, Marderhund und sonstigen Eindringlingen.

Herdenschutzhunde schützen Schafe in der Region vor Wolf, Fuchs, Marderhund und sonstigen Eindringlingen.

Foto: Benning

Zeven

Zeven: Herdenschutzhunde kommen in die Region

Von Kathrin Harder-von Fintel
27. Dezember 2019 // 15:15

Ayla ist skeptisch, gibt aber keinen Mucks von sich. Ihre Ausbildung verbietet es eigentlich, Fremde auf die Weide zu lassen. Ayla und die anderen Kangals der Familie Benning aus Sothel sind rund um die Uhr im Einsatz und beschützen acht Schafherden in der Region vor Wolf, Fuchs, Marderhund und sonstigen Eindringlingen. Ihr Leben würden sie für Schaf und Ziege geben.

Große Herausforderung

Seitdem der Wolf zurück ist, stehen Schäfer vor einer großen Herausforderung. Herdenschutzhunde und Elektrozäune kommen vermehrt zum Einsatz, um aus Schafen keine leichte Beute zu machen. „Einen Wolfsriss haben wir in unseren Herden noch nicht gehabt, aber Wolfsspuren an den Zäunen schon mehrmals“, sagt Nicole Benning.

Acht Schafherden

Nicole und Holger Benning besitzen 21 erwachsene Kangals, 18 Welpen und acht Schafherden mit insgesamt 1000 Kopf. Gegrast wird nahe Hamburg, im Dreieck Tostedt, Schneverdingen und Scheeßel sowie rund um Hatzte. Zum Jahreswechsel werden einige Kangals wieder rund um Hatzte im Einsatz sein. Dort werden Schafe zur Grünlandnachbeweidung eingesetzt.
Mehr dazu lest Ihr am Sonnabend in der Zevener Zeitung.

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