Zeven: So kämpfen die Förster gegen die Borkenkäfer

Die Larve des Borkenkäfers in der Rinde – hier nimmt das Unheil seinen Lauf. Im Großen Holz finden die Schädlinge viel Nahrung.

Zeven

Zeven: So kämpfen die Förster gegen die Borkenkäfer

Von Joachim Schnepel
26. April 2019 // 15:15

Dem deutschen Wald droht eine Invasion des Borkenkäfers. Das befürchten die Förster auch für die Region Zeven. Denn im Großen Holz gibt es größere Fichtenbestände, die durch die extreme Trockenheit des vergangenen Jahres stark geschwächt sind. Sie können jetzt leichte Opfer für Buchdrucker und Kupferstecher werden.

Förster in Zeven sind gewappnet

Doch die Förster sind gewappnet und tun alles, damit die verbliebenen Fichten nicht zu Brutstätten der Forstschädlinge werden.

Ausbreitung des Borkenkäfers vermeiden

Harald Westermann und Knut Sierk von den Niedersächsischen Landesforsten setzen vornehmlich auf die Methoden der sogenannten „sauberen Wirtschaft“, um die Ausbreitung des Borkenkäfers möglichst zu unterbinden.

Löcher im Wald

Darunter versteht man, befallene Fichten schnellstmöglich einzuschlagen, zu entrinden und das Holz aus dem Wald abzufahren. So wird es auch im Großen Holz gemacht, was dazu führt, dass es jetzt mehr offene Flächen gibt, also quasi Löcher im Wald.

Was sich die Förster darüber hinaus an Maßnahmen überlegt haben, um der Borkenkäfer-Plage Herr zu werden, lest ihr am Freitag in der ZEVENER ZEITUNG.