Ein Blick in die Katakomben unter dem Zevener Hallenbad vermittelt auch dem interessierten Laien den Eindruck, dass trotz immer wieder ausgetauschter und reparierter Teile und Maschinen wohl nur noch ein Komplett-Austausch der Bädertechnik infrage kommt. Die betagten Kessel, Pumpen und Leitungen sind durch Wassereinbrüche und fortgesetzte Korrosion so geschädigt, dass damit nicht weiter zu arbeiten ist.

Ein Blick in die Katakomben unter dem Zevener Hallenbad vermittelt auch dem interessierten Laien den Eindruck, dass trotz immer wieder ausgetauschter und reparierter Teile und Maschinen wohl nur noch ein Komplett-Austausch der Bädertechnik infrage kommt. Die betagten Kessel, Pumpen und Leitungen sind durch Wassereinbrüche und fortgesetzte Korrosion so geschädigt, dass damit nicht weiter zu arbeiten ist.

Foto: Hellwig

Zeven

Zevener Bürgermeister will neues Hallenbad bauen

Von Andreas Kurth
1. November 2019 // 15:40

Der Ball beim Thema Neubau oder Sanierung des Zevener Hallenbades liegt beim Rat. Bürgermeister Fricke sagte, er habe die Fraktionssprecher über die Ergebnisse eines Gutachtens informiert. Er will dem Rat vorschlagen, einen Neubau zu planen – an einem anderen Standort.

Sanierung würde zwei Jahre dauern

„Das Planungsbüro Janßen, Bär und Partner hat eine Präsentation gefertigt, die ich mit den Sprechern der Ratsfraktionen erörtert habe. Es gibt im Hallenbad erhebliche Schwachstellen, die zu kostenintensiven Reparaturen führen.“ Die Rundumsanierung würde bei günstigen Bedingungen bis zu zwei Jahre dauern, in dieser Zeit muss das Bad geschlossen werden.

Sanierung kostet über sieben Millionen Euro

Der Sachverständige habe die Kosten auf 6 Millionen Euro netto geschätzt, was einem Brutto-Betrag von über 7 Millionen Euro entspreche. Nicht enthalten ist eine halbe Million für Unvorhergesehenes.

Städteplanerische Fantasie gefragt

„Vergleichbare Bäder haben 8,5 Millionen Euro gekostet. Dazu kommen 1,7 Millionen für ein Therapiebecken, und zwei Millionen für die Sauna. Dann sind wir bei zwölf bis 13 Millionen Euro. Ich bevorzuge unter Berücksichtigung aller Faktoren die Neubaulösung. Das geht nur an einem neuen Standort, und da ist städteplanerische Fantasie gefragt.“

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