Ratsherr Detlef Tiedemann hat kein Verständnis für die Nutzungseinschränkung des Bolzplatzes in Brauel.

Ratsherr Detlef Tiedemann hat kein Verständnis für die Nutzungseinschränkung des Bolzplatzes in Brauel.

Foto: Millert

Zeven

Zoff um das Kicken auf dem Bolzplatz in Zeven-Brauel

Von Andreas Kurth
12. Dezember 2019 // 17:15

Er wusste zwar von nichts, Ratsherr Detlef Tiedemann (SPD)  erntete dennoch harsche Kritik von Dorfbewohnern. Grund ist ein Schild, das die Nutzungszeiten des „Bolzplatzes“ am Feuerwehrhaus neu regelt.

Anlieger hat sich im Rathaus beschwert

Hintergrund sei, so Tiedemann, dass ein Anlieger der Straße sich im Rathaus massiv über Lärm auf dem Spielplatz während der Mittagszeit beschwert habe. Nun ist die Nutzung des Geländes von 13 bis 15 und nach 20 Uhr untersagt. Die Nutzungszeiten einzuschränken sei eine Sache, die weder durch Verordnung noch Gesetz abgesichert sei, so Tiedemann. Kinder und Jugendliche hätten ohnehin wegen des heutzutage langen Schulunterrichts kaum Zeit, sich schon mittags dort zum Spielen zu treffen.

Fricke sah keinen Handlungsbedarf gegen die Einschränlung

Was ihn aber bei der ganzen Angelegenheit am meisten enttäusche, sei, dass niemand vom Ordnungsamt mit ihm als Ortsbeauftragtem für Brauel über das neue Schild gesprochen habe. So müssten die Dorfbewohner annehmen, dass er „diesen Unsinn“ veranlasst habe, und nun sei er der Buhmann. Stadtdirektor Henning Fricke wusste von der Nutzungseinschränkung, sah für sich aber keinen Handlungsbedarf.

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