Abgestorbene Bäume im Wald: Nicht nur die Trockenheit, sondern auch andere Faktoren bereiten den Förstern in Zeven Sorgen.

Abgestorbene Bäume im Wald: Nicht nur die Trockenheit, sondern auch andere Faktoren bereiten den Förstern in Zeven Sorgen.

Foto: Hellwig

Zeven

Zu warm und zu trocken: Klimawandel ist auch in Zeven spürbar

Von Joachim Schnepel
5. September 2017 // 15:00

Was den Klimawandel angeht, so schlägt das Wetter Kapriolen. Weltweit, aber auch in Zeven sind die Auswirkungen schon zu spüren. Die vergangenen Jahre waren nicht nur zu warm, sie waren auch meist zu trocken.

Problem für die Förster in Zeven

Das ist auch für die Förster ein Problem, die immer wieder junge Bäume pflanzen, um die häufig fichtenlastigen Schläge in artenreiche Mischwälder zu verwandeln. Die Feuchtigkeit spielt ihnen in diesem Jahr aber in die Karten.

Lange Dürreperioden

Lange Dürreperioden, trockene Frühjahre und Winter mit zu wenig Schnee und Regen führen zu großen Problemen in der Forstwirtschaft. Sie gefährden das Anwachsen der Jungbäume. Doch auch erwachsene Bäume leiden unter dem Wassermangel. Fichten seien besonders vom "Trockenstress" betroffen.

Viele Eschen leiden unter Pilzbefall

Doch auch Pilze schaden den Bäumen: Die Esche leidet seit mehr als 20 Jahren an einem Schlauchpilz, der aus Ost-Asien eingeschleppt wurde. Er trägt den Namen Falsches Weißes Stängelbecherchen. "98 Prozent der Eschen sind bereits abgestorben oder im Absterben begriffen", so Revierförster Stefan Schulz.

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