Blaulicht

Bei den Polizeidienststellen im Landkreis gingen gestern mehrere Meldungen ein, in denen es um Betrug ging. Es waren jeweils ältere Bürger betroffen.

Foto: dpa

Zeven

Betrüger bringen Senioren um 6000 Euro

7. April 2022 // 11:25

Die Serie von Betrugsfällen, die mit Hilfe falscher Nachrichten über den Messenger-Dienst WhatsApp verübt werden, reißt nicht ab.

Betrüger senden Kurznachrichten an Senioren

Am Mittwoch wurden der Polizei im Landkreis mehrere Fälle gemeldet, bei denen die vermutlich organisierten Täter rund 6000 Euro erbeuteten. So erhielt eine 69-jährige Selsingerin gestern gegen 13 Uhr eine Kurznachricht ihrer angeblichen Tochter. Sie habe eine neue Telefonnummer und sei in Zahlungsschwierigkeiten. Deshalb bat sie ihre „Mutter“ um eine Überweisung von 2375 Euro. Dem kam die arglose Frau nach. Eine zweite Überweisung wurde von der Sparkasse gestoppt, da eine aufmerksame Mitarbeiterin einen Betrug vermutete.

Skepsis schützt vor Schaden

Eine 76-jährige Selsingerin erhielt zeitgleich ebenfalls von ihrer angeblichen Tochter eine ähnliche Nachricht. In diesem Fall erbat ihre falsche Tochter einen Betrag von knapp 5000 Euro. Die Frau war skeptisch und nahm Kontakt zu ihrer tatsächlichen Tochter auf. Sie konnte schnell klären, dass die Nachricht nicht von ihr war. Deshalb entstand kein finanzieller Schaden.

Der angebliche Sohn erbittet 1000 Euro

In Bremervörde wurde eine 59-Jährige am Nachmittag mit derselben Masche um knapp 1000 Euro betrogen. Diesmal meldete sich ein angeblicher Sohn und bat seine Mutter um die Bezahlung einer Rechnung. Die erste Überweisung nahm die Frau vor. Als dann ein zweiter Überweisungswunsch kam, wurde die Bremervörderin misstrauisch.

3000 Euro an die falsche Tochter überwiesen

In Zeven meldete sich eine 79-Jährige bei der örtlichen Polizei. Auch sie habe am Mittwochnachmittag eine WhatsApp-Nachricht ihrer angeblichen Tochter erhalten. Die Unbekannte erbat sich 2750 Euro. Die Zevener Seniorin ließ sich aber nicht täuschen.

In Rotenburg funktionierte die Masche bei einer 63-Jährigen dafür umso besser. Sie erhielt gleich mehrere Nachrichten ihrer angeblichen Tochter. Der Betrügerin gelang es, dass die Frau 3000 Euro an sie überwies.

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