Der 2008 auf dem jüdischen Friedhof in Zeven aufgestellte Gedenkstein für die 21 ermordeten Zevener Juden

2008 ließ die Stadt Zeven neben den 13 erhaltenen Grabsteinen einen Gedenkstein für die 21 ermordeten Zevener Juden auf dem jüdischen Friedhof in der Kleinen Ahe aufstellen.

Foto: ZZ

Zeven

Die Geschichte des jüdischen Friedhofs in Zeven

8. Januar 2022 // 16:05

Martin Engelhardt, ehemals Pastor in Zeven, legt eine Dokumentation über den jüdischen Friedhof in der Stadt vor

Forschen und schreiben gegen das Vergessen

Die Geschichte der Zevener Juden dürfte doch wohl umfassend recherchiert und dargelegt sein, mag manch einer meinen. Schließlich hat die Bremervörder Historikerin Dr. Elfriede Bachmann sie erforscht und vor 30 Jahren niedergeschrieben. Der ehemalige Archivar der Gedenkstätte Lager Sandbostel, Ronald Sperling, und der pensionierte Bremervörder Gymnasiallehrer Dr. Klaus Volland legten nach, indem sie die Deportation der jüdischen Bevölkerung während der NS-Diktatur und deren Ermordung nachzeichneten. Nun schreibt der ehemalige Zevener und Gnarrenburger Pastor Martin Engelhardt die Geschichte nun fort. Er legt seinen Fokus auf den Friedhof der Zevener Synagogengemeinde.

Was über die Zevener Juden und den jüdischen Friedhof in der Stadt bekannt ist, das lest Ihr auf NORD|ERLESEN.

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