Vor dem DMK-Werk in Zeven-Aspe demonstrierten Beschäftigte aus Sachsen-Anhalt für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze.

Vor dem DMK-Werk in Zeven-Aspe demonstrierten Beschäftigte aus Sachsen-Anhalt für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze.

Foto: Schnepel

Zeven

DMK-Mitarbeiter aus Sachsen-Anhalt demonstrieren in Zeven

Von Joachim Schnepel
25. September 2017 // 14:45

Es ging um den Erhalt des Standortes und damit ihrer Arbeitsplätze. Vor dem Werk des Deutschen Milchkontors (DMK) in Zeven fand heute eine Demonstration von Beschäftigten des DMK-Werkes Bad Bibra statt. Das Werk im südlichen Sachsen-Anhalt soll 2018 geschlossen werden. So sehen es jedenfalls die Pläne der DMK-Geschäftsführung vor.

65 Mitarbeiter reisen nach Zeven

Der DMK-Aufsichtsrat tagte in Zeven.  Rund 65 Mitarbeiter des Standortes Bad  Bibra waren mit drei Bussen nach Zeven gereist. Sie demonstrierten  gegen die geplante Schließung des Käsewerkes. Im Laufe des Vormittages  kamen noch rund 150 weitere Kollegen aus anderen DMK-Werken hinzu. Gut 200 Beschäftigte demonstrierten mit Trillerpfeifen und Plakaten vor dem DMK-Werkstor in Zeven.

Neues Standortkonzept

Zum Hintergrund: Die DMK Group plant, mit einem neuen Standortkonzept ihre Produktionskapazitäten zu straffen. Die Genossenschaft reagiert damit auf Kündigungen von Milcherzeugern und die damit verbundene reduzierte Milchmenge. Das  Ziel der Genossenschaft lautet, einen wettbewerbsfähigen Milchpreis an die Milcherzeuger auszahlen zu können.

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