Ein Zollbeamter scannt einen Rucksack

Mit der mobilen Röntgenanlage durchleuchtet ein Zollbeamten einen Rucksack.

Foto: Polizei

Zeven

Elf Gesuchte gehen Polizisten bei Kontrolle ins Netz

27. März 2022 // 14:36

Bei einer Großkontrolle auf der Autobahn 1 gingen der Polizei Freitagnacht elf gesuchte Personen ins Netz. Weitere hatten keinen Führerschein oder Drogen konsumiert.

47 Beamte von Polizei und Zoll im Einsatz

47 Beamtinnen und Beamte der Autobahnpolizei Sittensen sowie benachbarter Dienststellen, der Polizei Rotenburg, sowie der Hauptzollämter Bremen und Hamburg kontrollierten Freitagnacht 151 Kraftfahrzeuge mit insgesamt 296 Insassen, die auf der Autobahn in Richtung Hamburg unterwegs waren.

Die Fahrzeuge wurden auf dem Gelände der Rastanlage Ostetal kontrolliert. Dort standen Spezialisten von Polizei und Zoll, mit Diensthundeführern und Dokumentenprüfern bereit. Zudem kam Technik zum Einsatz. So setzten Zollbeamte eine mobile Röntgenanlage ein, mit der Gepäckstücke der Reisenden, Reservereifen und weitere potentielle Versteckmöglichkeiten gescannt.

Im Fokus der Kontrolle standen unter andrem Menschenhandel und Schleuserkriminalität, Schmuggel von Betäubungsmitteln, das Verschieben entwendeter Autos sowie das Feststellen von Tätern aus dem Bereich des Wohnungseinbruchdiebstahls.

Polizisten beschlagnahmen Rauschgift

Während der Kontrolle fanden Beamte in mehreren Fahrzeugen Rauschgift und beschlagnahmten es. Die Beamten leiteten entsprechende Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Sieben Autofahrer mussten eine Blutprobe abgeben, da sie offensichtlich unter dem Einfluss von Drogen am Steuer saßen. Für sie sowie vier weitere Reisende war die Fahrt am Kontrollort beendet, da sie unter anderem keinen gültigen Führerschein besaßen.

Ein russischer Verkehrsteilnehmer wurde aufgrund der Nicht-Ummeldung seines Pkw auffällig. Die Beamten des Zollamts schätzen die dadurch fälligen Steuerschulden auf rund 10 000 Euro.

Elf polizeilich gesuchte Personen gerieten ebenfalls in den Fokus der Einsatzkräfte. Zwei Männer aus Albanien bekamen zudem die Auflage, sich beim Ausländeramt zu melden, da der Verdacht bestand, dass sie sich illegal in Deutschland aufhalten.

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