Ein Einkaufswagen rollt durch eine Lidl-Filiale. In Sittensen soll die Ansiedlung großer Einzelhandelsgeschäfte gesteuert werden. Mancher Ladeninhaber ist besorgt, dass auch ihn das einschränken könnte.

Ein Einkaufswagen rollt durch eine Lidl-Filiale. In Sittensen soll die Ansiedlung großer Einzelhandelsgeschäfte gesteuert werden. Mancher Ladeninhaber ist besorgt, dass auch ihn das einschränken könnte.

Foto: Murat/dpa

Zeven

Gemeinde Sittensen will besorgte Geschäftsleute informieren

Von Bert Albers
27. November 2018 // 15:15

Keine Discounter auf der grünen Wiese. Das ist eines der Ziele, die die Gemeinde Sittensen mit einem Einzelhandelskonzept verfolgen. Doch das Papier schafft nicht nur klare Regeln, sondern sorgt auch für Verunsicherung.

Grenze liegt bei 800 Quadratmetern

Das Konzept legt einen sogenannten zentralen Versorgungsbereich fest. Außerhalb dieses Areals sollen künftig keine Läden mehr eröffnen dürfen, die 800 Quadratmeter oder mehr Verkaufsfläche bieten. Ziel ist es, den Einzelhandel mehr zu konzentrieren, statt ihn im ganzen Dorf zu verteilen.

Händler in Sittensen sind besorgt

Allerdings haben Geschäftsleute außerhalb des Versorgungsbereiches Sorge, dass sie in ihrer Entwicklung eingeschränkt werden. Dem widerspricht der Ausschussvorsitzende Alfred Flacke zwar. Dennoch wollen die Politiker sich mehr Zeit nehmen, um die Betroffenen ausführlich zu informieren. Der Beschluss über das Konzept soll deshalb erst in der übernächsten Gemeinderatssitzung fallen.  

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