Das "Team-Tee-Wagen" (links) mit Günter Barth (links) und Thorsten Gallo (rechts) mit ihren Kompagnons des Temas "Asphaltindianer" nach dem Durchfahren der Ziellinie in Slowenien.

Das "Team-Tee-Wagen" (links) mit Günter Barth (links) und Thorsten Gallo (rechts) mit ihren Kompagnons des Temas "Asphaltindianer" nach dem Durchfahren der Ziellinie in Slowenien.

Foto: Barth

Zeven

Heeslinger Rallyepiloten fahren 2500 Kilometer in fünf Tagen

Von thorsten.kratzmann
30. August 2017 // 16:42

Visa und Bargeld diverser Währungen brauchten Günter Barth und Thorsten Gallo bei der diesjährigen Rallye nicht mitzuführen. Die beiden Heeslinger Rallyefahrer sind nach 2014 wieder im Osten unterwegs gewesen. Beim Carbage Run reichten Kreditkarte und Personalausweis, um sieben Länder zu bereisen.

Ohne Navi und abseits der Autobahnen geht's ans Ziel

2500 Kilometer in fünf Tagen ohne Navi und, ohne eine Autobahn benutzen zu dürfen. Von Dresden, wo die 250 Teams starteten ging es durch das Riesengebirge auf tschechischer Seite nach Kattowitz in Polen.  Von Kattowitz nach Nitra in der Slowakei. Von dort führte die Tour am dritten Tag an den Plattensee in Ungarn. Die vierte Etappe hatte Vinodolski bei Rijeka in Kroatien zum Ziel. Die Schlussankunft des Carbage Run 2017 war in Tolmin im slowenischen Nationalpark Triglav.

3858 Kilometer von Haustür zu Haustür

Das Team „Tee-Wagen“ – abgeleitet von Mercedes T-Modell – ist nach 3858 Kilometern wohlbehalten wieder in Heeslingen eingetroffen. Müde und euphorisiert sind die beiden Rallyefahrer. Beeindruckt hat sie die überaus abwechslungsreiche Landschaft. „Tschechien ist unglaublich hügelig, Ungarn flach wie Norddeutschland, Kroatien nur felsig und Slowenien traumhaft schön“, fasst Barth zusammen.

Wann geht's wieder los?

Und wann geht es wieder auf Tour? Vielleicht macht er den "Tee-Wagen" in zwei Jahren wieder flott. „An der Rallye rund um England würde ich gerne mal teilnehmen.“

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