Coronaschutz war kaum ein Thema. Diese „Teststation“ beim Festival dürfte deutlich mehr Andrang gehabt haben, als das offizielle Testangebot der Beeke-Apotheke in Scheeßel.

Coronaschutz war kaum ein Thema. Diese „Teststation“ beim Festival dürfte deutlich mehr Andrang gehabt haben, als das offizielle Testangebot der Beeke-Apotheke in Scheeßel.

Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Zeven
Kultur

Hurricane: „Hotspot“ für Musikfans und Corona

Von Ulla Heyne
29. Juni 2022 // 13:05

Das Hurricane-Festival in Scheeßel ist „ein Hotspot für Musikfans“. So stand es mal in einem Musikmagazin. In diesem Jahr war es auch ein Corona-Hotspot.

Die Corona-Warnapp zeigt bei Festivalisten Risikobegegnungen im vierstelligen Bereich, Betriebe in der Region vom Edel-Hotel bis zur Behörde verzeichnen Kahlschlag bei der zumeist jüngeren Belegschaft – einige weit über 50 Prozent.

Fallzahlen im Kreis Rotenburg steigen rasant

Auch der Landkreis Rotenburg, in dem Scheeßel liegt, verzeichnet einen deutlichen Anstieg der Corona-Zahlen. Dass dies mit letzter Sicherheit auf Großveranstaltungen zurückzuführen ist, lasse sich jedoch nicht belegen, teilt Landkreis-Sprecherin Christine Huchzermeier mit.

Ansteckungsquote von rund einem Drittel erscheint realistisch

Auch bei anderen Festivals gab es ähnliche Entwicklungen: Kommt eine nicht repräsentative Befragung beim vergleichbaren „Rock im Park“ zu einer Ansteckungsquote von rund einem Drittel, so decke sich dies weitgehend mit einer Befragung unter den Hurricane-Besuchern: 67 von 220 Teilnehmern (stand bei Redaktionsschluss) gaben dort an, sich angesteckt zu haben.

Mehr zu den Folgen des Hurricane-Festivals und möglichen Versäumnissen der Veranstalter lest ihr bei NORD|ERLESEN.

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