Eine nach der anderen Runde rennen die 122 Grundschüler sowie die 14 Jungen und Mädchen der Helga-Leinung-Schule über den Sportplatz in Klein Meckelsen. Auch einige Eltern und Großeltern ließen es sich nicht nehmen, die Kinder vom Seitenrand anzufeuern und Wasser zu reichen.

Eine nach der anderen Runde rennen die 122 Grundschüler sowie die 14 Jungen und Mädchen der Helga-Leinung-Schule über den Sportplatz in Klein Meckelsen. Auch einige Eltern und Großeltern ließen es sich nicht nehmen, die Kinder vom Seitenrand anzufeuern und Wasser zu reichen.

Foto: Stange

Zeven

Klein Meckelsen: Schüler laufen für den guten Zweck

Von Sophie Stange
28. September 2017 // 17:15

Auf die Plätze, fertig, los...“ – das lassen sich die Grundschüler aus Klein Meckelsen und die Jungen und Mädchen der Helga-Leinung-Schule nicht zwei Mal sagen und laufen Runde für Runde über den Sportplatz. 

Die Hälfte des Geldes wird gespendet

Durchhalten und Ausdauer beweisen: Das war heute Vormittag von den Schülern gefragt. Gleich zwei Fliegen mit einer Klappe konnten die Kinder beim Sponsorenlauf schlagen. Zum einen erfüllen sie die Anforderungen des Sportpasses, in der die Leistung am Ende eingetragen wird, zum anderen wollen sie die Hälfte des erlaufenen Geldes für das Unicef-Projekt „Flüchtlingskinder in Not“ spenden und die andere Hälfte für eigene Schulprojekte einsetzen.

Eltern, Großeltern und Lehrer feuerten sie an

Angefeuert wurden die Läufer am Seitenrand von Eltern und Großeltern, auch die Wasserflaschen wurden ihnen gereicht. Die ersten Klassen laufen 15, die zweiten 30, die dritten 45 und die vierten 60 Minuten. Die Kinder sind motivierter, wenn sie angefeuert werden“, sagt Koordinatorin Susanne Bodmann.

Kassensturz nach den Herbstferien

Pro gelaufenen fünf Minuten, zahlen ihre Sponsoren – Eltern, Großeltern oder Verwandte – einen vorher ausgehandelten Betrag. Den Laufzettel nehmen die Kinder am Ende mit nach Hause und sammeln dann die Spenden ein. „Wahrscheinlich können wir erst nach den Herbstferien sagen, wie viel Spenden zusammengekommen sind und welche Schulprojekte dann umgesetzt werden“, so Lehrerin Corinna Nadje-Tobaben.

„Jetzt tun uns aber die Beine weh“

Angestrebt werden die Summen aus den vergangenen Jahren. Da kamen zwischen 1600 Euro und 2200 Euro zusammen. Michel und Max freuen sich, dass sie ihr persönliches Ziel erreicht haben - gemeinsam haben sie zwölf Runden geschafft. „Jetzt tun uns aber die Beine weh“, so die Neunjährigen.

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