Heu, Mais, Rübenschnitzel: Diese Milchkühe bei Rotenburg bekommen einen frischen Futtermix. Doch die Zutaten könnten bei einem erneut trockenen Sommer knapp werden.

Heu, Mais, Rübenschnitzel: Diese Milchkühe bei Rotenburg bekommen einen frischen Futtermix. Doch die Zutaten könnten bei einem erneut trockenen Sommer knapp werden.

Foto: Reinhardt/dpa

Zeven

Landwirte blicken besorgt aufs Wetter: Ernte droht erneut zu vertrocknen

Von nord24
16. Juli 2019 // 10:15

Wohl kaum jemand hofft in diesem Sommer so sehr auf anhaltenden Regen wie Landwirte. Für sie hängt viel davon ab. Die Ernte steht auf dem Spiel. Wieder mal.

Sorge um die Tiere

Schon in den vergangenen beiden Jahren hatten schlechte Ernten Bauern im Weser-Elbe-Dreieck ein dickes Minus in den Bilanzen beschert. Erst war es erheblich zu nass, dann viel zu trocken. Aktuell steht die Ernte auf Messers Schneide, wie Landwirte und Händler beim Getreidegespräch am Rande der Tarmstedter Ausstellung betonten. Ihre Sorge gilt vor allem dem Frischfutter.

Es gibt wenig Alternativen

Gibt es erneut eine Hitzewelle, droht vor allem die Maisernte schlecht auszufallen. Der Grünschnitt wäre ebenfalls in Gefahr. Eine Katastrophe auch für die Milchvieh- und Schweinebetriebe. Es gibt wenig Alternativen, frisches Futter für die Tiere zu beschaffen. Anders als etwa Getreide kann es nicht von weither importiert werden. Und die meisten Lager sind leer. „Wir hängen da ziemlich in der Luft“, beschreibt Bremervördes Landvolkvorsitzender Heinz Korte die Situation. Was bleibt ist Hoffen auf Regen.
Wenn ihr wissen wollt, wie die Experten die Getreideernte bewerten: Dienstag steht's in der Zevener Zeitung.

Immer informiert via Messenger
Was haltet ihr vom Gendern?
272 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger