Die Autorin Renate Ahrens hat nicht nur einzelne Passagen aus ihrem Buch vorgelesen, sondern die Sechstklässler des St.-Viti-Gymnasiums auch gefragt, wie sie die Geschichte fortführen würden.

Die Autorin Renate Ahrens hat nicht nur einzelne Passagen aus ihrem Buch vorgelesen, sondern die Sechstklässler des St.-Viti-Gymnasiums auch gefragt, wie sie die Geschichte fortführen würden.

Foto: Stange

Zeven

Lesung im St.-Viti-Gymnasium Zeven: Schüler sind Dieb auf der Spur

Von Sophie Stange
16. April 2018 // 16:15

Ein Zeitungsbericht hat sie auf die Idee gebracht, den Krimi „Was ist mit dem Jungen los“ für Kinder zu schreiben: Die Autorin Renate Ahrens, die in Hamburg und Dublin lebt, erzählte den fünf sechsten Klassen des St.-Viti-Gymnasiums am heutigen Montag in der Schulbibliothek, was so besonders an diesem Artikel war.

Kind war verschwunden

Die Geschichte hat sie nicht mehr losgelassen. In einem Bericht der „The Irish Times“ ging es um eine rumänische Familie mit fünf Kindern, die abgeschoben werden soll. Als der Tag gekommen war, fehlte jedoch eines der Kinder. Der damalige siebenjährige Junge war nicht aufzufinden. „Ich habe mir vorgestellt, was das Kind in dieser Notsituation macht – so ganz allein“, sagt die 62-Jährige zu den Sechstklässlern.

Geschichte eines "Klaukindes"

Irgendwann fiel es ihr ein: Sie erzählte die Geschichte eines so genanntes „Klaukindes“, also eines zwölfjährigen Jungens, der sich mit Diebstählen seine Zeit vertreibt. Doch andere Kinder kommen dem Jungen auf die Spur. Das Besondere an diesem Buch: In der Geschichte tauchen immer wieder englische Dialoge auf.

Englische Dialoge

„Es gibt selten Klassen, wo alle dieselbe Muttersprache haben. In meinen Büchern sprechen ein bis zwei Hauptpersonen deshalb Englisch“, sagt Renate Ahrens, die bevor sie Autorin wurde, als Englisch- und Französisch-Lehrerin tätig war.

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