Das Deutsche Rote Kreuz übernimmt viele gesellschaftliche Aufgaben, darunter vielerorts den Rettungsdienst. Weil sich  nicht alle Tätigkeiten selbst tragen, ist der Verband nach wie vor auf Spenden und Mitgliedsbeiträge angewiesen.

Das Deutsche Rote Kreuz übernimmt viele gesellschaftliche Aufgaben, darunter vielerorts den Rettungsdienst. Weil sich nicht alle Tätigkeiten selbst tragen, ist der Verband nach wie vor auf Spenden und Mitgliedsbeiträge angewiesen.

Foto: Weissbrod/dpa

Zeven

Mitgliedersterben beim Roten Kreuz: DRK Wilstedt wirbt an Haustüren um Nachwuchs

Von Bert Albers
6. September 2017 // 16:01

Dem Roten Kreuz sterben die Mitglieder weg. Der DRK-Ortsverein Wilstedt geht deshalb in die Offensive. Er hat zwei Profis engagiert, die an der Haustür um Unterstützung bitten. Wer in Wilstedt, Buchholz, Bülstedt, Dipshorn oder Vorwerk wohnt, könnte demnächst Besuch bekommen.

Noch hat das DRK knapp 200 Mitglieder

Knapp 200 Mitglieder zählt der DRK-Ortsverein aktuell. Die Zahl ist rückläufig. "Wir verlieren jedes Jahr langjährige und treue Mitglieder", sagt der Vorsitzende Manfred Burfeind.  "Nicht weil wir sie geärgert haben, sondern weil sie verstorben sind.“ Dagegen hilft nur eines: neue Mitglieder werben.

Der Verband hat viele Aufgaben

Denn ohne Unterstützer und deren Beiträge kann das DRK seine Arbeit nicht finanzieren. Das Angebot des Verbandes reicht von der Hilfe im Katastrophenfall bis zum Geburtstagsbesuch bei alten Leuten. Burfeind ist deshalb auch optimistisch, dass die Werbung an der Haustür zieht.

In anderen Orten läuft es ähnlich

Bei den Menschen klingeln werden Wilfried Mendel und Andreas Frieg. Sie waren schon für viele Ortsvereine im Einsatz. Denn die Wilstedter sind nicht die einzigen, denen der Mitgliedernachwuchs fehlt.

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