Annemarie Gerken (rechts) im Kreise ihrer Familie in Iselersheim. Die Aufnahme entstand mutmaßlich in der zweiten Hälfte der 30er Jahre und zeigt Claus Gerken, Gesche Gerken, Karsten Hinrich Gerken, Lene Gerken und Diedrich Gerken (stehend von links) sowie Adelheid Engelke, Helma Gerken, Annemaries Mutter Lucia, Traute Gerken und Annemaries Vater Karsten Gerken (von links).

Annemarie Gerken (rechts) im Kreise ihrer Familie in Iselersheim. Die Aufnahme entstand mutmaßlich in der zweiten Hälfte der 30er Jahre und zeigt Claus Gerken, Gesche Gerken, Karsten Hinrich Gerken, Lene Gerken und Diedrich Gerken (stehend von links) sowie Adelheid Engelke, Helma Gerken, Annemaries Mutter Lucia, Traute Gerken und Annemaries Vater Karsten Gerken (von links).

Foto: Hermann Röttcher

Zeven

Nazis ermorden deutsch-polnisches Liebespaar

12. Oktober 2021 // 11:37

„Rassenschande“ in Elsdorf: Junge Frau wird 1943 im KZ Auschwitz getötet – Polnischer Geliebter wird 1941 in Badenhorst gehängt

„Stolpersteine“ 80 Jahre nach der Tat

Dem Bremervörder Historiker Werner Borgsen ist es zu danken, dass das Schicksal der Annemarie Gerken und des Polen Stefan Szablewski mehr als ein halbes Jahrhundert nach deren Ermordung bekannt wurde. In der Heimatbeilage der Bremervörder Zeitung zeichnete Borgsen 1997 den Weg des deutsch-polnischen Liebespaares im Dritten Reich nach. Weil sie aus ihrer Zuneigung füreinander keinen Hehl gemacht hatten, wurden sie von den Schergen des NS-Regimes 1941 ermordet. Stefan Szablewski wurde gehängt, Annemarie Gerken kam im Konzentrationslager Auschwitz um. Anlass für die ZEVENER ZEITUNG, an die Morde zu erinnern, ist das Setzen zweier „Stolpersteine“ in Iselersheim, dem Geburtsort Annemarie Gerkens.

Die Geschichte der Annemarie Gerken und des Stefan Szablewski lest Ihr in der Donnerstagausgabe der ZEVENER ZEITUNG.

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