Gesine Lange (rechts) schilderte vor Rhader Landfrauen in Ostereistedt Episoden aus ihrer Kindheit und Jugend in der DDR.

Gesine Lange (rechts) schilderte vor Rhader Landfrauen in Ostereistedt Episoden aus ihrer Kindheit und Jugend in der DDR.

Foto: Holsten

Zeven

Ostereistedt: Gauck-Tochter schildert Kindheit in der DDR

Von nord24
9. Dezember 2018 // 17:15

"Man durfte Christ sein in der DDR": Das sagte Gesine Lange, Tochter von Altbundespräsident Joachim Gauck, vor Landfrauen in Ostereistedt. Ansonsten war die Kindheit und Jugend eher geprägt von Uniformen.

Landfrauen Gastgeber in Ostereistedt

Die Gauck-Tochter sprach auf Einladung der Rhader Landfrauen. Sie erinnert sich, dass es in der DDR weder Konfirmation noch zu Weihnachten Engel und das Christkind geben durfte. Die Kirche jedoch, in der ihr Vater als Pastor predigte, war an Heiligabend voll.  Apfelsinen oder Walnüsse habe es selten gegeben in der Adventszeit.

Schulbücher aus den 1970er Jahren

Gesine Lange hatte ein paar alte Schulbücher aus den 1970er Jahren dabei, in denen schon Erstklässlern Fahnen und Waffengattungen erklärt wurden. Auch Bastelanleitungen für Gasmasken waren darin enthalten. Seither hat sich viel verändert. Heute vermisst sie den Zusammenhalt in der Gesellschaft und kritisiert Skepsis gegenüber Neuem.

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