Fünf Tage lang haben die Schüler in Zeven an ihren Ideen gefeilt, um sie dann einer Jury bestehend aus Wirtschaftsvertretern, Lehrern und ehemaligen Teilnehmern in Zeven zu präsentieren.

Fünf Tage lang haben die Schüler in Zeven an ihren Ideen gefeilt, um sie dann einer Jury bestehend aus Wirtschaftsvertretern, Lehrern und ehemaligen Teilnehmern in Zeven zu präsentieren.

Foto: Solty

Zeven

Planspiel in Zeven: Schüler entwickeln innovative Formen der Mülltrennung

Von nord24
21. Januar 2018 // 16:15

Kommt diese Verpackung jetzt in den Gelben Sack oder doch eher in den Papiermüll? Mülltrennung hat seine Tücken. Beim Management Information Game haben sich 21 Schüler vom Kivinan und St.- Viti-Gymnasium in Zeven mit innovative Formen beschäftigt, die das Wegschmeißen für den Verbraucher erleichtern sollen. 

Institution im Wirtschaftsunterricht der Oberschulen

Das Management Information Game (MIG) wird vom Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft zusammen mit der Sparkasse Rotenburg Osterholz und diversen lokalen Sponsoren veranstaltet. Es hat sich mittlerweile zu einer Institution im Politik- und Wirtschaftsunterricht der Oberstufen in Zeven entwickelt. In diese, Jahr startete die 14. Auflage des Planspiels.

Strategie steht im Mittelpunkt

Die Aufgabe ist immer ähnlich: Die Schüler werden zu virtuellen Führungskräften von konkurrierenden mittelständischen Unternehmen. Sie sollen eine Strategie entwickeln und diese am Ende einer Jury vorstellen. Die Jury setzt sich aus Vertretern der lokalen Wirtschaft, Lehrern und ehemaligen MIG-Teilnehmern zusammen. Abgerundet wird die Veranstaltung mit Fachvorträgen und Betriebsbesuchen.

Drei Firmen kämpften um den Sieg

Zusammen mit Spielleiter Torsten Großkopf vom Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft haben sich die Teilnehmer zu Beginn der Woche dazu entschieden, Ideen für einen innovativen Mülleimer zu entwickeln. Drei virtuelle Firmen wurden gegründet, deren Vorstände jeweils mit Schülern aus beiden Schulen besetzt wurden.

Ziel: Mit dem Konzept die Jury zu überzeugen

Nun ging es daran, an der computerbasierten Unternehmenssimulation ein betriebswirtschaftliches Konzept zu entwickeln, das die Experten überzeugt.  Die „reVus AG“ hatte einen Mülleimer für den öffentlichen Raum entwickelt, während die „eko AG“ ein Produkt konzipiert hat, das sich der Endverbraucher in die Küche stellen kann. Die „Recycling Support Zeven AG“ richtete ihren Mülleimer auf größere Wohnkomplexe aus.

App kontrolliert Mülltrennung

Alle Produkte hatten eine Gemeinsamkeit: Die Tonnen trennten eigenständig den Müll und ließen sich per App kontrollieren. Am Ende gewann jedoch die „eko AG“, da sie mit ihrem Produkt sowohl mit dem Preis als auch mit dem Blick auf die Zielgruppe am nächsten an der virtuellen Ausschreibung lag.

Immer informiert via Messenger
Wie findet ihr die Parkgebühren in der Innenstadt, wenn ihr da einkauft?
531 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger