Das von Zevener SA-Männern aus dem Hause Neugarten entfernte und zertrümmerte Synagogenmobiliar wird am 10. März 1938 auf dem Marktplatz aufgeschichtet und angezündet. Unter anderem Kinder aus der benachbarten Volksschule werden Zeugen der Verbrennung.

Das von Zevener SA-Männern aus dem Hause Neugarten entfernte und zertrümmerte Synagogenmobiliar wird am 10. März 1938 auf dem Marktplatz aufgeschichtet und angezündet. Unter anderem Kinder aus der benachbarten Volksschule werden Zeugen der Verbrennung.

Foto: Samtgemeindearchiv Zeven

Zeven

SA-Schergen aus Zeven: Wer waren die Täter?

15. April 2022 // 20:05

Die Ausgrenzung und Verhaftung der jüdischen Einwohner in den Jahren 1933 bis 1938: Entnazifizierungsakten geben Hinweise auf die Täter.

Polizeiliche Ermittlungen gegen Tatbeschuldigte

Vor 77 Jahren beendeten amerikanische, britische und russische Soldaten gemeinsam mit ihren Verbündeten das Morden im Namen Deutschlands. Dem Rassenwahn der Nazis fielen 23 Männer, Frauen und Kinder zum Opfer, die einst in Zeven gelebt hatten. 13 Verfolgte überlebten das Tausendjährige Reich. Ihnen allen wollen Rat und Verwaltung der Stadt an zwölf Orten in Zeven Gedenksteine widmen. Doch ein würdiges Gedenken allein reicht nicht aus, um der Verantwortung für den Völkermord, den auch Zevener ermöglicht haben, gerecht zu werden. Auch die Täter gehören in das Licht der Öffentlichkeit gestellt. Drei SA-Schergen, die sich bei der Verfolgung der Zevener Juden hervorgetan haben, sind nach dem Untergang des III. Reiches für ihre Taten zu geringen Freiheitsstrafen verurteilt worden. Drei. Heute erscheint Teil 2. Darin geht es um die polizeilichen Ermittlungen gegen Tatbeschuldigte.

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