Kommunikation und ein kühler Kopf sind wichtig, wenn Buslotsen eingreifen. Mit Rollenspielen im Bus probten sie die Vorgehensweise.

Kommunikation und ein kühler Kopf sind wichtig, wenn Buslotsen eingreifen. Mit Rollenspielen im Bus probten sie die Vorgehensweise.

Foto: Hilken

Zeven

Selsingen: 17 neue Buslotsen als Streitschlichter im Einsatz

Von Lutz Hilken
16. August 2017 // 17:00

Sie engagieren sich als Streitschlichter: 17 Jugendliche der Oberschule Selsingen lassen sich freiwillig zu Buslotsen ausbilden. Damit sorgen sie für mehr Ruhe und Sicherheit auf den Buslinien. Zugleich entlasten sie den Fahrer.

Oberschule Selsingen bildet seit Jahren Buslotsen aus

Seit Jahren schon bildet die Heinrich-Behnken-Oberschule in Selsingen Buslotsen aus. 17 Ehrenamtliche sind es diesmal. Dafür absolvieren sie einen Trainingstag in Theorie und Praxis. Der Lohn: Ein positiver Vermerk im Zeugnis und ein Zertifikat. Außerdem erhalten die Jugendlichen Ausweise, damit sie als Buslotsen erkennbar sind.

Rollenspiele im Bus dienen als Training für den Alltag

Die Jugendlichen müssen wissen, wie sie sich in Konfliktfällen zu verhalten haben. Das trainieren sie anhand von Rollenspielen in einem stehenden Bus. Wird jemand gemobbt? Die Buslotsen sollten sofort eingreifen. Macht sich jemand zu breit, sodass keine Person mehr neben ihm sitzen kann? Ein Fall für die Lotsen.

Selbstbewusst auftreten und deeskalierend wirken

Ein gestandener Busfahrer empfiehlt den Mädchen und Jungen, selbstbewusst und bestimmt aufzutreten. Sie sollten sich nicht auf Diskussionen einlassen und schon gar nicht körperlich eingreifen. Vielmehr gilt es, die Macht der Worte wirken zu lassen, deeskalierend zu wirken. Ein respektvoller Umgang ist das Ziel. Schließlich geht es um die Sicherheit aller Businsassen.

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