Jens-Peter Frank aus Sittensen ist als 1. Wahlvorsitzender des Wahllokals der Grundschule Sittensen für den reibungslosen Ablauf zuständig. Dass er am Wahltag selbst seine Stimme abgibt, steht für ihn außer Frage.

Jens-Peter Frank aus Sittensen ist als 1. Wahlvorsitzender des Wahllokals der Grundschule Sittensen für den reibungslosen Ablauf zuständig. Dass er am Wahltag selbst seine Stimme abgibt, steht für ihn außer Frage.

Foto: Stange

Zeven

Sittensen: Jens-Peter Frank engagiert sich seit zehn Jahren als Wahlvorsitzender

Von Sophie Stange
24. September 2017 // 19:43

Er gibt nicht nur seine Stimme bei der Bundestagswahl ab, er zählt auch die abgegebenen Wahlzettel am Ende des Tages: Jens-Peter Frank ist seit 20 Jahren im Einsatz bei den Bundestags- und Kommunalwahlen im Wahllokal der Grundschule Sittensen. 

Initiative kam von der Gemeinde

Er ist am längsten Mitglied im Wahllokal der Grundschule Sittensen: Die Gemeinde hat ihn vor gut 20 Jahren aufgefordert, als Wahlhelfer tätig zu sein. „Ich habe damals zugesagt und seitdem bin ich immer wieder eingesetzt worden. Seit zehn Jahren bin ich auch der erste Wahlvorsitzende des Wahllokals“, sagt Jens-Peter Frank.

Acht Personen im Wahllokal eingesetzt

Freitagabend wurde der Sittenser mit seinem Stellvertreter in seine Aufgaben eingewiesen. Der Ablauf der Wahl wurde besprochen, die Protokolle, die angefertigt werden müssen, erklärt. Acht Personen sind in zwei Schichten am Wahltag eingesetzt: Darunter sind neben dem Vorsitzenden und seinem Stellvertreter auch ein Schriftführer, der stellvertretende Schriftführer sowie vier Beisitzer vor Ort.

138 haben Briefwahl beantragt

Über den ganzen Tag verteilt trudelten die Wähler ein: 1049 Personen sind in der Wahlliste verzeichnet, 911 davon hatten in der Grundschule in Sittensen die Chance, zu wählen; 138 haben die Briefwahl beantragt.

Erfrischungsgeld als Entschädigung

Für ihre aufgewendete Zeit werden die Beteiligten mit einem so genannten Erfrischungsgeld entschädigt: Die Wahlhelfer bekommen 30 Euro von der Gemeinde, die Vorsitzenden 35 Euro. Doch der Wahltag ist 18 Uhr noch nicht zu Ende: „Wir zählen alle zusammen die Wahlzettel aus“, erklärt Frank, der die Protokolle am Ende noch einmal kontrolliert.

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