Der Entwurf eines Bebauungsplans

Damit der Schulstandort Tarmstedt bei Bedarf erweitert werden kann, hat der Tarmstedter Gemeinderat für den B-Plan Nummer 40 „Grundschule und Oberstufe“ jetzt den Satzungsbeschluss gefasst.

Foto: Architekturbüro MOR (Grafik)

Zeven

Tarmstedt: Schulerweiterungsfläche sorgt für Streit

26. November 2022 // 12:00

Um den Schulstandort in der Ortsmitte ausbauen zu können, hat die Gemeinde Tarmstedt den Bebauungsplan auf den Weg gebracht - ein umstrittener Beschluss.

Eventuell droht ein Rechtsstreit

Der Satzungsbeschluss steht. Bei sieben Ja-Stimmen, drei Enthaltungen und zwei Gegenstimmen hat der B-Plan Nummer 40 die Hürde genommen. Bauamtsleiter Peter Böttjer geht davon aus, dass dieser Mitte Dezember im Amtsblatt bekannt gemacht wird. Danach könne Widerspruch eingelegt werden. Dass das der Fall ist, machte Ratsfrau Sylvia Best (SPD) noch vor der Beschlussfassung deutlich. „Jetzt ist ein Rechtsstreit entbrannt, der uns noch ganz lange beschäftigen wird.“

Schulstandort soll ausgebaut werden

Die Gemeinde hatte im November 2020 beschlossen, den B-Plan „Grundschule und Oberstufe“ aufzustellen. Zuvor war die Samtgemeinde als Schulträger an die Kommune herangetreten, um Flächen zu sichern, die voraussichtlich für den Ausbau des Schulstandortes in der Ortsmitte benötigt werden.

Veränderungssperre betrifft zwei Grundstücke

Im Januar legte der Verwaltungsausschuss dann eine Veränderungssperre über das Gebiet. „Im Grunde eine Bausperre“, sagte der damalige Bürgermeister Wolf Vogel. Aktuell sind noch zwei Privatgrundstücke betroffen. In einem der Häuser wohnt eine 91 Jahre alte Tarmstedterin. Das zweite Gebäude, ein ehemaliger Supermarkt, wird gewerblich genutzt. Die Eigentümer sprechen von „kalter Enteignung“.

Mehr dazu lest ihr hier.

Immer informiert via Messenger
Grünkohlzeit! Wart ihr dieses Jahr schon auf Kohltour?
530 abgegebene Stimmen