Rainer Grygiel (von links) will gemeinsam mit Kurt Massmann sowie Hans-Hermann Wegener und Bürgermeister Norbert Wolf die Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft lebendig halten.

Rainer Grygiel (von links) will gemeinsam mit Kurt Massmann sowie Hans-Hermann Wegener und Bürgermeister Norbert Wolf die Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft lebendig halten.

Foto: Hellwig

Zeven

Zeven: Bundeswehrbeauftragter besucht Kriegsgräberstätte

Von Joachim Schnepel
17. Juli 2019 // 17:15

Der Bundeswehr-Beauftragte des Landesverbandes Niedersachsen des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge, Rainer Grygiel, hat eine Mission. Er will 100 Kriegsgräberstätten besuchen und dabei 700 Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegen. Jetzt hat er Station in Zeven gemacht.

"Frieden ist keine Selbstverständlichkeit"

Anlässe sind 100 Jahre Volksbund und die Erinnerung an die beiden Weltkriege. Denn Frieden sei keine Selbstverständlichkeit und müsse immer wieder neu erarbeitet werden.

Er ist pünktlich in Zeven

Rainer Grygiel ist pünktlich. Immerhin war er mehr als 30 Jahre Berufssoldat bei der Bundeswehr. Seine Tour führte ihn und sein Fahrrad an diesem verregneten, kühlen und auch noch windigen Vormittag von Elsdorf über Zeven bis zur Kaserne Seedorf.

Von Zeven über Heeslingen bis zur Kaserne Seedorf

Insgesamt vier Grabanlagen von deutschen Soldaten und russischen Kriegsgefangenen aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, Zwangsarbeitern und ihren Kindern sowie sogenannten displaced persons aus dem Zweiten Weltkrieg nahm Grygiel in Augenschein, bevor er über Heeslingen und Godenstedt zur Kaserne Seedorf fuhr.
Wie genau der Besuch Grygiels in Zeven verlief und was er auf der Kriegsgräberstätte gemacht hat, lest ihr am Donnerstag in der ZEVENER ZEITUNG.

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