Wo ist der Bach? Geringer Wasserstand und wuchernde Wasserpflanzen treiben größere Fische in die letzten verbliebenen Gumpen der Aue.

Wo ist der Bach? Geringer Wasserstand und wuchernde Wasserpflanzen treiben größere Fische in die letzten verbliebenen Gumpen der Aue.

Foto: Millert

Zeven

Zeven: Fehlender Regen bringt Fisch und Frosch in Not

Von thorsten.kratzmann
13. August 2018 // 15:54

Nicht nur Wälder, Wiesen und Äcker leiden in Zeven während dieses Sommers, auch in den Still- und Fließgewässern herrscht die blanke Not. Der fehlende Regen macht Fisch und Frosch zu schaffen.

Geringe Niederschläge ändern nichts

Trockene Gräben und Bäche, Rückhaltebecken ohne einen Tropfen Wasser sowie die zum Rinnsal gewordene Oste spiegeln in der Stadt Zeven deutlich die prekäre Situation für Amphibien, Insekten und Fische. Daran haben die geringen Niederschläge von Samstag nichts geändert.

Pflanzen und Algen wachsen explosionsartig

Noch trostloser als an der nur noch Knöchel tiefen Oste sieht es in den Oste-Nebenbächen Aue, Mehde, Bade und Twiste aus. An manchen Stellen ist vom Wasser nichts mehr zu sehen, weil Pflanzen und Algen in Folge von sogenannten Nährstoffeinträgen mit den bis Ende vergangener Woche einhergehenden hohen Temperaturen förmlich explosionsartig gewachsen sind.

Dicke Schilfschicht bedeckt Regenrückhaltebecken

Wasser sucht das Auge auch in vielen Regenrückhaltebecken in der Stadt vergebens. Einige sind trocken gefallen, andere mit einer dichten Schilfschicht bedeckt. Wieder andere sind zu einer kleinen Pfütze mutiert, in der selbst die Frösche nicht mehr genug Wasser haben. Allein den Reihern gefällt's. Können sie doch leicht Beute machen.

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