Die Querung der Kanalstraße stellt für die Schüler einen großen Gefahrenpunkt dar.

Die Querung der Kanalstraße stellt für die Schüler einen großen Gefahrenpunkt dar.

Foto: Hellwig

Zeven

Zeven: Verkehrsführung an der IGS in der Kanalstraße bleibt ungeklärt

Von Andreas Kurth
18. August 2017 // 17:53

Die Umgestaltung der Verkehrsführung rund um die Schulen an der Kanalstraße wird in den Ratsfraktionen erneut diskutiert. Für die CDU reklamierte deren Sprecher Michael Butt offene Fragen, die es zu erörtern gilt. Die gemeinsame Sitzung von städtischem Bauausschuss und Schulausschuss der Samtgemeinde blieb ohne Ergebnis.

Elternautos vom Schuleingang fern halten

Verkehrsplaner Heinz Mazur warf die Frage auf, ob der vor der neuen Grundschule geplante Hol- und Bringbereich zukünftsfähig sei? „Wenn man neue Hol- und Bringzonen etablieren möchte, muss die Fahrt der Eltern direkt vor die Schule unterbrochen werden“, so Mazur. Er stellte Mazur alle Untersuchungen und Überlegungen zum Verkehrskonzept vor. Am Ende blieben zwei empfohlene Varianten übrig.

Busbahnhof auf Kanalstraße bauen?

Entweder wird der künftig barrierefreie Busbahnhof auf der Kanalstraße gebaut. Das kann laut Mazur bis 2019 fertig werden. Variante 2 sieht ebenfalls eine Sperrung der Kanalstraße vor. Aber auch den Abriss eines Klassentrakts am Lühnenfeld, um dort den ZOB zu bauen. In diesem Fall würde das Lühnenfeld ebenfalls zur Sackgasse.

CDU-Fraktion lässt das Thema vertagen

CDU-Sprecher Michael Butt sagte, den ZOB zwischen Mensa und Grundschule habe man eigentlich nicht gewollt. Zudem sei er perplex, dass darüber jetzt schon entschieden werden solle. „Im Schulausschuss wurde außerdem gesagt, es sollte berücksichtigt werden, dass beide Schulen zusammenwachsen können.“ Also drückte die CDU mit ihrer Mehrheit eine Vertagung des Themas durch.

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