Das Kaufhaus "Harms am Wall" ging am 6. Mai 2015 in Flammen auf. Jetzt muss sich der Inhaber vor Gericht verantworten.

Das Kaufhaus "Harms am Wall" ging am 6. Mai 2015 in Flammen auf.

Foto: Archiv

Bremen
Justiz

Brandstiftung bei "Harms am Wall": Inhaber bestreitet Vorwürfe

Von nord24
1. August 2016 // 16:45

Das Bremer Traditionskaufhaus "Harms am Wall" ging vor über einem Jahr in Flammen auf. Stundenlang kämpfte die Feuerwehr gegen den Großbrand. Jetzt muss sich der Inhaber vor Gericht verantworten und bestreitet die Vorwürfe.

Opfer eines Raubüberfall oder Brandstifter?

Nach dem Feuer im Bremer Traditionskaufhaus "Harms am Wall" hat der wegen schwerer Brandstiftung angeklagte Inhaber des Textilgeschäfts alle Vorwürfe bestritten. Zum Auftakt der Hauptverhandlung vor dem Bremer Landgericht betonte der 64-Jährige am Montag in einer Erklärung, er sei Opfer eines Raubüberfalls geworden. "Ich bin unschuldig", sagte er. "Ich habe vor allem nicht das geringste Motiv."

Den beiden Angeklagten drohen bis zu 15 Jahre Haft

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 64-Jährigen und einem 53 Jahre alten mutmaßlichen Komplizen vor, den Brand Anfang Mai 2015 selbst gelegt zu haben. Nach der Anklageschrift sollen sie mit Sturmhauben maskiert einen Raubüberfall vorgetäuscht und mit Grillanzündern Feuer gelegt haben. Nach dem Brand soll der Inhaber des Modegeschäfts, das inzwischen in einem anderen Haus wiedereröffnet ist, versucht haben, den Schaden bei der Versicherung geltend zu machen. (dpa)

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