Wasserschutzpolizei

Ein 80 Meter langes und acht Meter breites Binnenschiff hat in der Weser bei Bremen eine Böschung gestreift. Dadurch sind Risse im Bug entstanden.

Foto: picture alliance/dpa

Bremen

Bremen: Mit Kohle beladenes Binnenschiff auf der Weser havariert

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Von nord24
14. Oktober 2022 // 08:40

Auf der Weser in Bremen ist ein mit 1300 Tonnen Kohle beladenes Binnenschiff havariert. Der Kapitän wollte einem Schlepper ausweichen.

Böschung mit Bug gestreift

Dabei streifte er mit dem Bug eine Böschung, wie ein Feuerwehrsprecher am frühen Freitagmorgen sagte. Dadurch seien Risse entstanden, wodurch Wasser in den vorderen Bereich des Schiffes eingedrungen sei. Der Kapitän habe das Binnenschiff in der Weser festgemacht. Zeitgleich fiel den Angaben zufolge der Generator aus, so dass das Wasser nicht abgepumpt werden konnte.

Vorerst nicht fahrtüchtig

"Wir als Feuerwehr Bremen haben deshalb die Risse provisorisch abgedichtet, haben Pumpen in Stellung gebracht, damit das Wasser aus dem Schiff gepumpt und damit die Situation stabilisiert", sagte der Sprecher. Demnach wurden 2000 Liter pro Minute aus dem Schiff abgepumpt. Das 80 Meter lange und acht Meter breite Binnenschiff sei vorerst nicht fahrtüchtig. Die Kohle werde vor Ort entladen. Ob sie verwendbar ist, war zunächst ebenso wie die Höhe des Sachschadens unklar.

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