Seit Donnerstag muss sich Eray Ö. aus Bremerhaven vor dem Landgericht Bremen verantworten.

Seit Donnerstag muss sich Eray Ö. aus Bremerhaven vor dem Landgericht Bremen verantworten.

Foto: Mündelein

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Waffen und Drogen verkauft: Bremerhavener vor Gericht

8. Juli 2021 // 11:48

Eray Ö. Aus Bremerhaven verkaufte Waffen und Drogen übers Handy wie andere gebrauchte Autos. Er fühlte sich zu sicher. Jetzt steht er vor Gericht.

Eray Ö. soll das „WhatsApp für Kriminelle“ genutzt haben

Er fühlte sich so sicher, weil er das „WhatsApp für Kriminelle“ benutzte. Encrochat heißt die Software, die die Kommunikationen derer verschlüsselt, die diese Krypto-Handys nutzten. Was die Teilnehmer nicht ahnten: Die französische Polizei hatte die Software geknackt.

Großer Handel mit der anonymen Kundschaft

So wurde offenbar, dass der 34 Jahre alte Bremerhaven einen großen Handel aufgezogen hatte. Die anonyme Kundschaft war unter Namen wie „Sexual Mammoth“ unterwegs und orderte kiloweise Kokain. Der Preis lag bei 30.000 Euro pro Kilo. Maschinenpistolen, halbautomatische Waffen, große Revolver, alles wurde gekauft und weiterverkauft und in Bremerhaven und Bremen übergeben.

Dem Angeklagten werden 27 Fälle aus 2020 vorgeworfen

Vor dem Landgericht Bremen begann der Prozess am Donnerstag mit der Verlesung der umfangreichen Anklageschrift. 27 Fälle aus dem vergangenen Jahr werden dem Angeklagten vorgeworfen.

Bei dem Angeklagten wurden weder Waffen noch Drogen gefunden. Auch nicht das Krypto-Handy. Kann man den Angeklagten dennoch auf Basis der Krypto-Daten verurteilen? Alles dazu lest ihr im Laufe des Tages auf NORD|ERLESEN.

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