Die "Seute Deern" schreibt ein neues Kapitel: Für das Abwracken fehlt noch das Geld.

Die "Seute Deern" schreibt ein neues Kapitel: Für das Abwracken fehlt noch das Geld.

Foto: Arnd Hartmann

Bremerhaven

Abwracken der „Seuten Deern“ noch nicht finanziert

Von Friedemann Kohler
9. August 2020 // 13:05

Für das Abwracken des maroden Segelschiffs „Seute Deern“ in Bremerhaven fehlt noch das Geld.

Drei Millionen Euro für den Rückbau

„Die Rückbaukosten betragen rund drei Millionen Euro“, sagte ein Sprecher der Bremer Senatorin für Wissenschaft und Häfen. Das Deutsche Schifffahrtsmuseum (DSM) als Eigentümerin des Schiffes könne die Kosten nicht tragen, sagte er.

Gespräche über Finanzierung

Damit fällt die Pflicht den Stiftern des Museums zu. „Über die Finanzierung des Rückbaus der „Seute Deern“ befinden sich die Stifter, das Land Bremen und die Stadt Bremerhaven, aktuell in Gesprächen“, sagte der Sprecher.

Anfang vom Ende

Die als Restaurant genutzte „Seute Deern“ war früher Wahrzeichen der Seestadt. Doch im vergangenen Jahr brannte es erst auf dem 100 Jahre alten Segelschiff, dann versank es im Hafen. Die Bergung und die Vorbereitung des Abwrackens haben nach Angaben der Bremer Landesregierung bereits knapp 2,5 Millionen Euro gekostet. Derzeit liegt der Rumpf auf Sand gebettet in der Nähe des Museums.

Wie es mit der „Seuten Deern“ weitergeht, und welches andere Schiff für Bremerhaven im Gespräch ist, lest ihr auf NORD|ERLESEN.

Immer informiert via Messenger
Ist es die richtige Entscheidung, dass der Weihnachtsmarkt 2020 in Bremerhaven stattfinden darf?
1733 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger