Das Konto bringt kaum noch Erträge, dafür aber Kosten. Und nun werden auch noch so genannte Negativ- oder Strafzinsen erhoben. Die Wespa und die Volksbank Bremerhaven-Cuxland wollen sie ab Oktober einführen. Foto: Warnecke/dpa

Das Konto bringt kaum noch Erträge, dafür aber Kosten. Und nun werden auch noch so genannte Negativ- oder Strafzinsen erhoben. Die Wespa und die Volksbank Bremerhaven-Cuxland wollen sie ab Oktober einführen. Foto: Warnecke/dpa

Foto: picture alliance/dpa

Bremerhaven

Ab Herbst Strafzinsen bei Wespa und Volksbank

25. Juli 2021 // 16:29

Ab Oktober werden mit Wespa und Volksbank auch die beiden großen Geldinstitute in der Region so genannte Negativ- oder Strafzinsen erheben.

150 Banken sind dabei

Sie liegen damit im Trend. Laut Verbraucherzentrale Bremen haben bundesweit seit Jahresbeginn mehr als 150 Banken und Sparkassen jährliche Negativ- oder Strafzinsen für Privatkunden eingeführt. Sie werden meist nur anders genannt: „Verwahrentgelte“.

Politik der Zentralbank

Die Banken geben damit die Zinsen an die Kunden weiter, die sie selbst seit Jahren für Einlagen der Kunden bei der Europäischen Zentralbank (EZB) in Höhe von 0,5 Prozent bezahlen müssen.

Unterschiedliche Freibeträge

Bei der Wespa werden die Negativzinsen erst ab einer Einlage über 100.000 Euro fällig. Bei der Volksbank Bremerhaven-Cuxland haben Neukunden einen Freibetrag von 25.000 Euro, bei Bestandskunden wird erst ab einer Einlage von über 50.000 Euro das Verwahrentgelt fällig.

Wie kann ich Strafzinsen umgehen? Und wie kann ich Gebühren zurückfordern, die ohne meine Einwilligung erhoben wurden? Die Tipps der Verbrauchenzentrale Bremerhaven lest Ihr auf NORD|ERLESEN.

Immer informiert via Messenger
Die Stadt Bremerhaven kauft das Karstadt-Gebäude. Hat die Innenstadt damit wieder eine Zukunft?
516 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger