Einblicke in die dänische Werft: Bootsmann Jürgen Schmidt stellt die Arbeiten an der „Grönland“ vor.

Einblicke in die dänische Werft: Bootsmann Jürgen Schmidt stellt die Arbeiten an der „Grönland“ vor.

Foto: Scheer

Bremerhaven

Bremerhaven: Bei der „Grönland“ ist Geduld gefragt

7. Mai 2022 // 18:28

Das Deutsche Schifffahrtsmuseum steht vor gewaltigen Herausforderungen. Der Förderverein des Museum will alles tun, um mit seinen Möglichkeiten zu helfen.

Schwerpunkt liegt auf der Museumsflotte

Das wurde bei der Versammlung des Vereins am Sonnabend im Forum Fischbahnhof deutlich - gerade mit Blick auf das Jahr 2024, in dem sich entscheiden wird, ob das DSM Mitglied der Leibniz-Familie bleiben darf. „Wir wollen den Schwerpunkt unserer Arbeit auf die Außenexponate legen“, kündigte Jörg Schulz, Vorsitzender des Fördervereins und ehemaliger Oberbürgermeister, an. Ganz konkret stünden die „Grönland“ (1867), das Schiff der ersten deutschen Nordpolarexpedition, und das Feuerschiff „Elbe 3“ (1888) im Blickpunkt.

Erhalt alter Schiffe ist eine große Herausforderung

Wie herausfordernd der Erhalt der mehr als 100 Jahre alten Schiffe sein kann, zeigt das Beispiel der „Grönland“. Deren Bootsmann Jürgen Schmidt berichtete, dass die Arbeiten auf der dänischen Werft Hvide Sande Shipyard ins Stocken geraten seien, es fehle am passenden Holz. Das müsse nun erst beschafft werden. Mit dem Abschluss der Arbeiten wird frühestens 2024 gerechnet, spätestens 2025.

Was den Förderverein und seine Mitglieder derzeit noch bewegt, lest ihr am Sonntag auf NORD|ERLESEN und am Montag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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