Die Tochter des Opfers und ihre Anwältin denken, dass der Mord an dem 76 Jahre alten Mann im August vergangenen Jahres womöglich verhindert worden wäre, wenn die Justiz den Angeklagten gut anderthalb Jahre zuvor wegen einer Raubtat sofort zur Rechenschaft gezogen hätte.

Die Tochter des Opfers und ihre Anwältin denken, dass der Mord an dem 76 Jahre alten Mann im August vergangenen Jahres womöglich verhindert worden wäre, wenn die Justiz den Angeklagten gut anderthalb Jahre zuvor wegen einer Raubtat sofort zur Rechenschaft gezogen hätte.

Foto: Mündelein

Bremerhaven

Bremerhaven: Mord hätte womöglich verhindert werden können

7. März 2020 // 09:15

Womöglich wäre der Mord an dem 76 Jahre alten Mann im August vergangenen Jahres in der Keilstraße verhindert worden, wenn der 18 Jahre Angeklagte rund anderthalb Jahre zuvor nach einer Raubtat sofort zur Verantwortung gezogen worden wäre.

Jugendstrafrecht fordert zügige Verfahren

Magaret Hoffmann ist Anwältin. Sie vertritt in dem Prozess die Tochter des Opfers. „Ich denke schon, dass in diesem Fall einiges anders gelaufen wäre, wenn die Strafe zeitnah erfolgt wäre“, sagt die Juristin. Sie verweist aufs Jugendstrafrecht, das zeitnahe Gerichtsverfahren geradezu fordert. Die Justiz müsse schneller handeln.

Was die Anwältin über den Prozess und die Probleme der Angehörigen sagt, lest ihr auf norderlesen.de (siehe unten):

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