Ähnliche Fotos, in denen Drogen auf der Hand oder auf einer Waage präsentiert wurden, tauchten auch immer wieder in den Chats mit den verschlüsselten Handys auf. Aber wurden die Fälle auch richtig interpretiert? Der Anwalt von Nico W. hat Zweifel.

Ähnliche Fotos, in denen Drogen auf der Hand oder auf einer Waage präsentiert wurden, tauchten auch immer wieder in den Chats mit den verschlüsselten Handys auf. Aber wurden die Fälle auch richtig interpretiert? Der Anwalt von Nico W. hat Zweifel.

Foto: picture alliance / dpa

Bremerhaven

Bremerhavener Drogen-Prozess: Krypto-Chats falsch verstanden?

7. April 2022 // 20:00

Kiloweise soll Nico W. aus Bremerhaven Drogen mithilfe von verschlüsselten Handys verkauft haben. Sein Anwalt geht vor Gericht nun in die Gegenoffensive.

Zweifel an 20 Taten

Am zweiten Tag des Prozesses gegen den 30 Jahre alten Hafenarbeiter wirft der Verteidiger der Staatsanwaltschaft vor, dass sie einiges falsch verstanden hat, als sie den angeblich 20 Einzeltaten auf der Spur war.

Geringere Mengen

Der Anwalt durchforstete sehr genau die Chatprotokolle. Sein Fazit: „Sie wurden teilweise falsch gewürdigt.“ Bei verschiedenen Anklagepunkten ging es seiner Meinung nach zum Teil um ein und denselben Handel, und die Mengen dabei seien weit geringer als von der Anklage angenommen.

Wo kommen die verschlüsselten Daten her? Und wurden sie von den Fahndern korrekt verarbeitet? Alles dazu lest Ihr auf nord|erlesen.

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