Im Fischereihafen entsteht beim Fraunhofer-Institut IWES ein neuer Prüftstand für große Rotorblätter. Das Land Bremen übernimmt jetzt den Erbbauzins für das Grundstück, weil der Bund unentgeldliche Nutzungsrechte fordert. Die zusätzlichen Kosten betragen 1,1 Millionen Euro.

Im Fischereihafen entsteht beim Fraunhofer-Institut IWES ein neuer Prüftstand für große Rotorblätter. Das Land Bremen übernimmt jetzt den Erbbauzins für das Grundstück, weil der Bund unentgeldliche Nutzungsrechte fordert. Die zusätzlichen Kosten betragen 1,1 Millionen Euro.

Foto: Fraunhofer/IWES/Sondermann

Bremerhaven

Bund zahlt Pacht für neuen Prüfstand nicht

16. Juni 2021 // 14:05

Der Neubau des Rotorblattprüfstandes im Fischereihafen wird abermals für das Land Bremen teurer. Es muss 1,1 Millionen Euro drauflegen.

Unentgeldliche Nutzung

Für rund 19 Millionen Euro wird der neue Prüfstand des Fraunhofer-Instituts IWES gebaut. Kurz vor der Unterzeichnung des Erbbaurechtsvertrags für das Grundstück stellte sich heraus, dass man vom IWES-Institut überhaupt keinen Erbbauzins kassieren kann. Denn der Bund als größter Geldgeber für den Prüfstand hat mit der Fraunhofer-Gesellschaft geregelt, dass sie nur einen Vertrag mit der Fischereihafen-Betriebsgesellschaft unterzeichnen darf, bei dem die unentgeltliche Nutzung des des Grundstücks gewährleistet ist. Nun muss das Land für den Erbbauzins von jährlich 30000 Euro aufkommen. Über die gesamte Vertragslaufzeit kommen so rund 1,1 Millionen Euro zusammen.

Wie viel neue Arbeitsplätze durch den neuen Prüfstand entstehen, lest Ihr auf NORD|ERLESEN.

Immer informiert via Messenger
Oben-Ohne-Baden in den Schwimmbädern der Region - Seid ihr dafür?
1911 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger