
Ihre "Zuhausekirche" ist die Bremerhavener Emmausgemeinde. Hier ist das junge Pastoren-Tandem Max Bode (rechts) und Chris Schlicht vor eineinhalb Jahren angekommen mit dem alten Polo, den sie schon im Theologiestudium zum "Partykeller" umfunktioniert haben. Zu Markenzeichen sind die Skateboards und inzwischen die komplette Eishockey-Fan-Montur der Fishtown Pinguins geworden. Foto: Ralf Masorat
Foto: RALF MASORAT
Bremerhaven: Diese Pastoren ernten Beifall und Kritik
Grüne Haare, Tattoos, Holzfällerhemd: Max Bode und Chris Schlicht sind anders. Das neue Bremerhavener Pastoren-Duo erntet Beifall und Kritik.
Aufmerksamkeit und Schimpfe
„Dein Scheiß kann nicht größer sein als Gottes Liebe.“ Wenn die evangelischen Seelsorger vor der Kamera solche Sätze raushauen, kriegen sie dreierlei ganz sicher: Aufmerksamkeit. Beifall. Und Schimpfe.
Seelsorge mit Youtube, Instagram und Skateboards
Seit eineinhalb Jahren betreuen die jungen Geistlichen die Emmausgemeinde in Bremerhaven-Grünhöfe. Und sind in ihrem Viertel meist auf Skateboards unterwegs. Sie streamen und chatten alle Gottesdienste live, sind auf Youtube und Instagram mächtig aktiv. Und sie haben ein Buch verfasst: „Kirchen-Rebellen“.
Auftritt in der NDR-Talk-Show reißt auch Promis vom Hocker
Ein Titel, der in der Ära leckgeschlagener Kirchen und scharenweiser Austritte neugierig macht. Darum war das originelle Gespann auch im Herbst zu Gast in der NDR-Talk-Show. Ihre unkonventionelle Art, unverblümte Sprache und dabei Leidenschaft für ihren Glauben hat nicht nur Fernseh-Liebling Wolfgang Stumph mitgerissen.
Warum die jungen wilden Pastoren von manchen als „des Teufels“ verschrieen und von anderen als Zukunft der Kirche bejubelt werden, erfahren Sie in der NORDSEE-ZEITUNG und auf Nord|Erlesen.