Die Weserfähre ist wieder unterwegs. Andrea Karrasch spendierte Bockwurst.

Die Weserfähre ist wieder unterwegs. Andrea Karrasch spendierte Bockwurst.

Foto: Scheschonka

Bremerhaven

Endlich gibt es wieder Fähr-Bockwurst

Von Thorsten Brockmann
16. September 2016 // 20:00

Nach zwölf Wochen Zwangspause pendeln die Weserfähren zwischen Blexen und Bremerhaven wieder. Zur Feier des Tages gab's für jeden, der wollte, eine Bockwurst. Denn die gehört zur Fährfahrt einfach dazu.

Um 5 Uhr müssen die Bockwürste heißt sein

Andrea Karrasch betreibt seit zwölf Jahren das Bistro auf der Fähre „Bremerhaven“, steht morgens ab 5 Uhr hinterm Tresen. Die Bockwürste müssen auch schon um diese Zeit heiß sein. Früh morgens ist die Währe voll von Pendlern, die bei Airbus oder Steelwind arbeiten. Die schätzen morgens Andrea Karraschs Kaffee mit einem Brötchen dazu und dann nach der Schicht ’ne Wurst. „Bockwurst“, sagt sie, „geht aber eigentlich zu jeder Tageszeit“. Um sich selbst über Wasser zu halten, hat Andrea Karrasch drei Monate lang bei einem Getränkelieferanten gejobbt.

Dickes Minus bei den Einnahmen der Weserfähre

Die Weserfähren fuhren seit Juni nicht mehr, weil ein Frachter den Anleger in Blexen gerammt und schwer beschädigt hatte. Die Reparaturkosten sollen bei zwei Millionen Euro liegen. Die Fähr-Gesellschaft beziffert ihre Einnahme-Ausfälle mit bis zu 400000 Euro.

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