Mann im Kuhstall

Niklas Harrje füttert seine Kühe.

Foto: Lothar Scheschonka

Bremerhaven

Futter und Dünger werden Luxusgüter

23. Dezember 2021 // 15:35

Wenn Landwirt Niklas Harrje auf dem Smartphone den Milchpreis überprüft, könnte er eigentlich ganz zuversichtlich sein.

Preise galoppieren davon

Bei 41 Cent liegt dieser gerade pro Liter - es war schon mal deutlich weniger. Aber das hilft den Milchbauern wie Harrje wenig. Denn auf der anderen Seite galoppieren die Preise für Futter, Dünger und Energie derart davon, dass die Rechnung wieder nicht aufgeht.

Kunden müssten Lebensmittel mehr wertschätzen

Wer bei Harrjes in die Ställe blickt, sieht dort 130 schwarz-bunte Kühe gemächlich wiederkäuen. Ein richtiger bäuerlicher Familienbetrieb, der mit ganz viel Leidenschaft betrieben wird. Doch die Tiere geben nicht nur Milch. Die Kühe müssen zum Beispiel mit Futter versorgt werden. Die Futterpflanzen wiederum brauchen Dünger. Der Traktor, mit dem das Feld bestellt wird, muss Diesel tanken. Die Kosten, die eine Landwirtsfamilie wie Ann-Kathrin und Niklas Harrje hat, sind um ein Vielfaches gestiegen. Alles wird teurer. Der Milchpreis kann da nicht mithalten. Er ist 2021 leicht gestiegen, auf derzeit 41 Cent.

Eine Einordnung von Experte Klaus Dahmen, wie Landwirte von den allgemeinen Preissteigerungen betroffen sind, und warum wir Verbraucher mehr Geld für Lebensmittel ausgeben müssten, lest ihr auf NORD|ERLESEN.

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