Die Verdi-Spitze hat Post aus Bremerhaven bekommen. Die Verdi-Vertrauensleute beim Gesamthafenbetriebsverein (GHB) sind sauer auf die eigene Gewerkschaft. Sie fühlen sich bei der Besetzung des GHB-Aufsichtsrats von Verdi ausgebootet. Foto: Scheer

Die Verdi-Spitze hat Post aus Bremerhaven bekommen. Die Verdi-Vertrauensleute beim Gesamthafenbetriebsverein (GHB) sind sauer auf die eigene Gewerkschaft. Sie fühlen sich bei der Besetzung des GHB-Aufsichtsrats von Verdi ausgebootet. Foto: Scheer

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Bremerhaven

GHB: Verdi-Mitglieder fühlen sich unterrepräsentiert

8. Juni 2021 // 20:35

Die Verdi-Mitglieder beim GHB sind sauer auf die eigene Gewerkschaft. Sie fühlen bei der Besetzung des künftigen Aufsichtsrats ausgebootet.

Streit um den Aufsichtsrat

In einem Brandbrief an den Verdi-Bundesvorsitzenden Frank Werneke verschafften die Verdi-Vertrauensleute ihrem Ärger Luft. Der Anlass: Der Gesamthafenbetriebsverein (GHB) wird nach der Insolvenz neu geordnetet. Dazu gehört auch ein neuer Aufsichtsrat mit Vertretern von Arbeitgebern und Arbeitnehmern.

Weniger Fremdbestimmung

Die Vertrauensleute wollten, dass auf der Arbeitnehmerseite vorrangig GHB-Mitarbeiter sitzen, da die Hafenbetriebe ja bereits auf der Arbeitgeberseite vertreten seien. Außerdem sollte der GHB als Personalreserve des Hafens weniger fremdbestimmt sein. Aber die Gewerkschafter stellten eine andere Wunschliste für die Arbeitnehmerbank zusammen, auf der dennoch Vertreter von BLG und Eurogate aufgelistet sind.

Ausgebootet fühlt sich auch der GHB-Betriebsratsvorsitzende. Die Gründe lest Ihr auf NORD|ERLESEN.

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