Ein LKW auf der Columbusstraße in Bremerhaven.

Es gab Kritik am Gutachten, das den Rückbau der Columbustraße ohne Leistungsverlust für möglich hält. So fordern Spediteure den Erhalt der Mehrspurigkeit. Olaf Orb von der Handelskammer, die das Gutachten in Auftrag gegeben hatte, sieht hingegen keine Probleme für den Güterverkehr. Foto: Scheschonka

Foto: Lothar Scheschonka

Bremerhaven

Handelskammer bleibt dabei: Rückbau der Columbusstraße ist machbar

28. November 2021 // 19:00

Es gab viel Kritik am Gutachten der Handelskammer zum Rückbau der Columbusstraße. Die Kammer bleibt aber dabei: Der Rückbau ist machbar.

Das ist repräsentativ

Besonders die Bremerhavener CDU hatte viel an dem Gutachten auszusetzen. Die Datenerhebung sei nicht ausreichend, der Zeitraum unpassend. Olaf Orb von der Handelskammer widerspricht: „Das ist völlig repräsentativ“, sagt er zur Arbeitsweise der Gutachter.

Genug Platz für Lkw

Die Forderung von Spediteure nach Erhalt der vier Spuren weist Orb ebenfalls zurück. Der innerörtliche Gewerbeverkehr könne und solle auch nach einem Rückbau weiterhin die Columbusstraße nutzen. Der überregionale Verkehr in den Hafen fahre von der Lloydstraße in die Barkhausenstraße, um zum Zolltor Rotersand zu gelangen. Der berühre die Columbusstraße also nur kurz.

Was ist mit dem Tourismus-Verkehr im Sommer? Wie wirken sich Verbindungsachsen zu den Havenwelten aus? Was ist mit dem Radverkehr? Alle Antworten von Orb zu den Fragen und Vorwürfen lest Ihr auf nord|erlesen.

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