Auf allen Lebensmitteln sind die sogenannten Nährwerte aufgedruckt, darunter auch Angaben zu Zucker, Salz, Fett und Kalorien. Diese Angaben will die Hochschule Bremerhaven drei Jahre lang auswerten.

Auf allen Lebensmitteln sind die sogenannten Nährwerte aufgedruckt, darunter auch Angaben zu Zucker, Salz, Fett und Kalorien. Diese Angaben will die Hochschule Bremerhaven drei Jahre lang auswerten.

Foto: Foto: Ebener/dpa

Bremerhaven
Wissenschaft

Hochschule Bremerhaven untersucht Zuckeranteil in Lebensmitteln

Von Christoph Bohn
25. Mai 2019 // 15:30

Weniger Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten – das will das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft erreichen. So sollen Nahrungsmittel gesünder werden. Die Lebensmittelwirtschaft hat sich verpflichtet, bis zum Jahr 2025 konkrete Reduktionsziele zu erreichen. Die Hochschule Bremerhaven will jetzt untersuchen, wie sich die Zusammensetzung von Nahrungsmitteln ändert.

Die Wirtschaft ist mit im Boot

Die Nahrungsmittelindustrie habe bereits begonnen, die Zusammensetzung der Lebensmittel zu verändern, sagt Prof. Dr. Hauke Hilz. Wie genau das passiert, will die Hochschule in einer dreijährigen Studie herausfinden – und beobachtet dabei den Bereich Zuckerreduktion. Partner des Forschungsprojekts ist die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker, deren Mitglieder Rübenbauern, zuckererzeugende Unternehmen sowie Firmen des Zuckerimport- und -exporthandels sind.

Studentischen Hilfskräfte analysieren den Ist-Zustand

„Wir arbeiten mit zwei studentischen Hilfskräften, die die Nährstoffangaben auf den Fertigprodukten jedes halbe Jahr auswerten“, erläutert Hilz. Im ersten Teil gehe es jetzt erst einmal darum, einen Lagebericht zu erstellen. Darauf aufbauend könnten Veränderungen festgestellt werden.
Warum eine Zuckerreduktion laut Wissenschaftler nicht auch zu einer Verringerung der Kalorien führen muss, lest Ihr am 26. Mai 2019 im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.
 

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