Fregatten-Neubau im Bremerhavener Fischereihafen.

Ab ins Dock: Der Fregatten-Neubau wird vorsichtig am Kreuzfahrtschiff „Fram“ vorbeigezogen zur Bredo Werft.

Foto: Scheer

Bremerhaven
Schiffe & Häfen

Im Fischereihafen gibt es eine doppelte Schiffstaufe

21. April 2022 // 11:00

Doppeltaufe im Fischereihafen Bremerhaven: Im Mai sollen bei Stahlbau Nord die zweite und dritte Fregatte für die ägyptische Marine ihre Namen erhalten.

Das dritte und letzte Schiff soll ins Wasser gezogen werden

Voraussichtlich am Wochenende soll das letzte Schiff des Trios aus der Schiffbauhalle zum Wasser gezogen werden. Der zweite Fregattenneubau wurde derweil am Dienstag bei der Bredo Werft im Fischereihafen gedockt. Über den Umfang der anstehenden Arbeiten gibt es keine Informationen. Auskünfte zu dem Projekt werden von Stahlbau Nord, ein Unternehmen der Rönner-Gruppe, aufgrund einer Verschwiegenheitserklärung gegenüber dem Auftraggeber nicht gegeben.

Im Schneckentempo aus der Baudockhalle

Im Umfeld der Produktionsstätte am Labradorhafen aber wird erzählt, dass die dritte und letzte Fregatte die überdachte Baudockhalle am Samstag verlassen soll. Im Schneckentempo wird das Schiff auf speziellen Fahrzeugen aus der Halle gefahren und auf einen Ponton gezogen. Später wird der Ponton voraussichtlich wieder nach Bremen fahren, dort in einem tiefen Hafenbecken abtauchen, damit der Neubau aufschwimmt. Dann geht’s zurück nach Bremerhaven.

Die erste Fregatte hat bereits Probefahrten auf der Nordsee gemacht

Das erste Schiff der Serie hat den Fischereihafen bereits mehrfach für Probefahrten auf der Nordsee verlassen. Es wurde schon vor einem Jahr nach einem ägyptischen Herrscher benannt. Die Fregatten baut Stahlbau Nord im Auftrag der Kieler Werft TKMS. Pro Schiff soll der Preis bei rund 500 Millionen Euro liegen.

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