Melanie Müller, Grabungsleiterin und Archäologin vom Fachbüro „denkmal 3 D“, vermisst den Steinbrunnen in Lehe. Er reicht mindestens vier Meter in die Tiefe und hat einen Durchmesser von 1,10 Meter.

Melanie Müller, Grabungsleiterin und Archäologin vom Fachbüro „denkmal 3 D“, vermisst den Steinbrunnen in Lehe. Er reicht mindestens vier Meter in die Tiefe und hat einen Durchmesser von 1,10 Meter.

Foto: Rabbel

Bremerhaven

Kleine Sensation bei Ausgrabung in Lehe: Brunnen aus dem 17. Jahrhundert entdeckt

Von Jürgen Rabbel
2. August 2017 // 07:00

Eine kleine Sensation: Bei Ausgrabungen in Bremerhaven-Lehe haben Archäologen mehrere Brunnen und eine Hofstelle aus dem 17. Jahrhundert entdeckt.

Ausgrabung läuft seit 14 Tagen

Vor  14 Tagen begann das von der Landesarchäologie engagierte Fachbüro „denkmal 3 D“ mit der Untersuchung des Grundstücks.  1,20 Meter unter der Bodenoberfläche stieß das Grabungsteam nicht nur auf die Fundamentreste des ehemaligen Möbelhauses Mauritius, sondern  auf drei unterschiedliche Brunnen sowie jede Menge Keramikreste, Perlen, Glasscherben, Tonpfeifen und Tierknochen.

 Das Holz des Fassbrunnens ist gut erhalten

„Das Holz des Fassbrunnens ist hervorragend erhalten“, freut sich Dr. Dieter Bischop, der bei der Landesarchäologie Bremen für die Seestadt zuständig ist. Begeistert ist der Wissenschaftler aber auch von dem Steinbrunnen.  In Bremerhaven  sei solch Exemplar aus dem 17. Jahrhundert bisher noch nicht gefunden worden.  

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