Für eine Untersuchung der Plastikverschmutzung im Arktischen Ozean wird ein Katamaran an die Seite des Eisbrechers „Polarstern“ gezogen.

Für eine Untersuchung der Plastikverschmutzung im Arktischen Ozean wird ein Katamaran an die Seite des Eisbrechers „Polarstern“ gezogen.

Foto: AWI/Horvath

Bremerhaven

Plastikmüll hat längst Arktis erreicht

Von NORD|ERLESEN
5. April 2022 // 11:05

Rund zwei Lkw-Ladungen Pastikmüll landen in den Gewässern der Welt - pro Minute. Im Jahr sind es fast 23 Millionen Tonnen Plastik.

Müll dringt in alle Bereiche

Das AWI in Bremerhaven hat sich in einer Studie mit den Folgen des Plastikmülls im Meer befasst - und die sind ernst. Schon heute kommen praktisch alle untersuchten Meeresbewohner – vom Plankton bis zum Pottwal - mit Plastikmüll und Mikroplastik in Berührung. Und das in allen Bereichen der Weltmeere – vom tropischen Strand bis in die tiefsten Meeresgräben.

Von wegen unberührte Natur

Auch der hohe Norden ist nicht verschont. „Die Arktis wird noch immer als weitgehend unberührte Wildnis wahrgenommen“, sagt AWI-Expertin Dr. Melanie Bergmann. Doch dieses Bild entspräche nicht mehr der Realität entspricht. Denn nicht nur der Klimawandel schlägt in der Arktis besonders hart zu, auch die Plastikflut hat den Arktischen Ozean schon längst erreicht.

Weitere Ergebnisse der Studie des Alfred-Wegner-Insituts lest ihr bei NORD|ERLESEN.

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