Prof. Dr. Holtmann. Foto: Antje Schimanke

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Bremerhaven

Reinkenheide-Arzt erklärt, was man nach Corona tun sollte

25. April 2022 // 14:00

Über zwanzig Millionen Menschen hat die Corona-Infektion mittlerweile erwischt, viele davon hatten einen milden Verlauf.

Verhalten nach einer Infektion

Und dennoch fühlen sie sich Wochen später noch schlapp. Im Gespräch mit unserer Zeitung erklärt Prof. Dr. Martin Holtmann, Infektiologe und Chefarzt am Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide wie man sich nach einer Infektion verhalten sollte.

„Frisch genesen ist nicht gleich genesen“, sagt Holtmann. Denn obwohl das Schlimmste vorbei sei, könne es Wochen dauern, bis sich ein Corona-Erkrankter wieder richtig fit fühlt.

Nicht zu stark sportlich belasten

„Diese Phase der Erholung sollte man sich selber zugestehen - und auch das berufliche und familiäre Umfeld sollte das verstehen“, so Holtmann weiter. Wichtig sei es, auf die innere Stimme zu hören, sich gesund zu ernähren, genug zu schlafen und zu bewegen. Zu viel sportliche Belastung wiederum sei aber auch nicht gut. „Auch wenn einen der Hafer sticht: zunächst langsam machen!“, ist der Rat des Experten. Dass eine Infektion mit leichtem Verlauf einem noch bis zu vier Wochen in den Knochen stecken kann, sei normal, so der Chefarzt. Von „Long Covid“ spreche man erst, wenn die Beschwerden nach dieser Zeit noch nicht verschwunden seien.

Viele weitere Ratschläge und Informationen zu diesem Thema erfahrt ihr von Prof. Dr. Martin Holtmann bei NORD|ERLESEN.

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