Zur Zukunft der Keimzelle des DSM, dem Scharoun-Bau, gebe es von der Museumsleitung keine neuen Aussagen, kritisiert die CDU

Zur Zukunft der Keimzelle des DSM, dem Scharoun-Bau, gebe es von der Museumsleitung keine neuen Aussagen, kritisiert die CDU

Foto: scheer

Bremerhaven

Schifffahrtsmuseum: CDU vermisst Konzept für die Zukunft

Autor
Von nord24
16. November 2021 // 19:09

Das Deutsche Schifffahrtsmuseum schlingert nach Ansicht der CDU weiter ohne Zukunftskonzept dahin.

„Kleingärtner abgetaucht“

Besonders stößt den Christdemokraten die Schließung des Bangert-Baus wegen Sicherheitsmängeln auf. Mitarbeiter und Handwerker dürften das Gebäude nicht betreten, und es zeichne sich keine Perspektive ab, wann das Museum wieder öffnet. „Leider ist die Direktorin des DSM, Prof. Dr. Sunhild Kleingärtner, mal wieder komplett abgetaucht“, kritisiert der CDU-Stadtverordnetenfraktionsvorsitzende Thorsten Raschen: „Zur Zukunft der Keimzelle des DSM, dem Scharoun-Bau, gibt es von der Museumsleitung auch keine neuen Aussagen.“ Die Nominierung Kleingärtners für einen viermonatigen Forschungsaufenthalt in den USA in allen Ehren, meint Raschen, „doch ein guter Zeitpunkt ist das wahrlich nicht“.

„Museum neu aufstellen“

Die Aussagen der SPD, das Museum bis 2027 wieder komplett zu öffnen, klängen unter diesen Vorzeichen wenig überzeugend, findet Raschen. Auch das Einwerben weiterer finanzieller Hilfen werde vor diesem Hintergrund schwierig sein. „Es wird Zeit, dass wir uns in der Koalition aus SPD, CDU und FDP verständigen, wie wir das Museum neu aufstellen und wie der Einfluss der Bremerhavener Kommunalpolitik auf das Museum gestärkt werden kann“, fordert Raschen: „Ohne personelle Verstärkung der Museumsleitung wird sich am Zustand des DSM nichts ändern.“

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