Überall in der Stadt verteilt gibt es zwar noch Bunker, aber sie können nicht mehr für den Zivilschutz genutzt werden. Der Betonklotz an der Wurster Straße soll abgerissen werden. Foto Scheschonka

Überall in der Stadt verteilt gibt es zwar noch Bunker, aber sie können nicht mehr für den Zivilschutz genutzt werden. Der Betonklotz an der Wurster Straße soll abgerissen werden. Foto Scheschonka

Foto: Lothar Scheschonka

Bremerhaven

So ist es in Bremerhaven um den Katastrophenschutz bestellt

22. April 2022 // 18:04

Der Katastrophenschutz in Bremerhaven ist gut aufgestellt. Aber im Falle einer kriegerischen Auseinandersetzung gibt es keine Schutzräume.

Bunker verkauft

Im Jahr 2007 haben sich der Bund und die Länder einvernehmlich darauf verständigt, alle öffentlichen Schutzraumbauten zurückzubauen und aus der Zivilschutzbindung zu entlassen. Viele Bunker wurde an Privatleute verkauft. Die Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg wären heute auch nicht mehr geeignet.

Trinkwasser gesichert

Damit Trinkwasser auch bei Naturkatastrophen oder Bedrohungen durch Terror, Cyber-Angriffe und andere Attacken moderner Kriegsführung ausreichend für die Bevölkerung zur Verfügung steht, gibt es über das Stadtgebiet Bremerhaven verteilt 29 Notbrunnen.

Tipps für Notfall

Einen Ratgeber für die Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen gibt es beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz unter www.bbk.bund.de.

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